Neue “Seefunken”-Folge: Wer war Albert Hackelsberger? 

“Schloss Tutzing ist fast so etwas wie ein Mikrokosmos für das, was sich im Großen und an vielen Stellen im Dritten Reich vollzogen hat”, sagt die Historikerin Dr. Ulrike Haerendel im Gespräch mit Dorothea Grass über die Geschichte des einstigen Schlossbesitzers Hackelsberger – 75 Jahre nach Kriegsende. Eine neue Podcastfolge des “Seefunken” über ein kurzes, aber wichtiges Kapitel Tutzinger Schlossgeschichte und was sie bis heute bedeutet. 

Jedes Jahr am 25. September gedenken wir an der Evangelischen Akademie Tutzing Albert Hackelsberger. Er und seine Familie besaßen Schloss Tutzing von 1936 bis 1940. Eine kurze Zeit – verglichen mit anderen Familien, denen das Schloss bzw. die Steine, auf dem es gebaut wurde, im Laufe der Jahrhunderte gehörte (hier mehr lesen).

Im 80. Jahr nach dem Tode Hackelsbergers – und 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs – unterhält sich Dorothea Grass in dieser Folge des Seefunken-Podcasts mit der Historikerin Dr. Ulrike Haerendel über das Schicksal eines Mannes, der das Naziregime auf fatale Weise unterschätzte und in Gestapo-Haft umkam – obwohl er als Politiker in gewichtigen Kreisen verkehrte und mit seiner Zentrumspartei sogar für das Ermächtigungsgesetz Adolf Hitlers gestimmt hatte.

Warum er das getan hatte, welche Motive er damit verband, woran er scheiterte und was all dies mit der Aufgabe der Evangelischen Akademie Tutzing zu tun hat, hören Sie in diesem Podcast.

Unter diesem Link können Sie die aktuelle Folge des Seefunken-Podcasts anhören und unseren Podcast abonnieren: https://seefunken.podigee.io

Bild: Collage zur Seefunken-Folge #4 (dgr/eat archiv)

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