Seefunken-Podcast über Biodiversität im Tutzinger Schlosspark

“Parks werden oft unterschätzt”, sagt die Botanikerin und angehende Ökologin Saskia Ostner. Sie untersucht die Rolle, die Grünanlagen in bebauten Gebieten spielen können und ist überzeugt: “Parks sind Inseln der Biodiversität”. Im Interview mit Dorothea Grass berichtet sie von ihren Untersuchungen im alten Schlosspark der Evangelischen Akademie Tutzing, von Biotopbäumen, Habitaten, Wiesen und mehr.

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In dieser Podcastfolge krabbelt, schwirrt und blüht es – zumindest im übertragenen Sinne. Podcast-Host Dorothea Grass unterhält sich mit der angehenden Ökologin Saskia Ostner von der Universität Bayreuth über fliegende Bestäuber, Orchideenarten, Pflanzenvielfalt auf Wiesen, Nist-Reviere, Habitatbäume und Spechthöhlen, die zu Mulmhöhlen werden. All das hat sie im Schlosspark Tutzing untersucht, denn Schloss Tutzing, der Sitz der Evangelischen Akademie Tutzing, ist umgeben von einem Schatz. Der etwa zwei Hektar große Park wurde vor mehr als 200 Jahren als englischer Landschaftsgarten mit einem einzigartigen Baumbestand angelegt.

Im Interview mit Dorothea Grass berichtet die Botanikerin und angehende Ökologin Saskia Ostner von dem Lebensraum, den der Park für Pflanzen, Insekten und Vögel darstellt – und der nun für ein umfangreiches Biodiversitäts-Projekt festgehalten wird. Langfristiges Ziel des Projekts ist die Antwort auf die Frage: Wie kann die Akademie Naturschutz und Nutzung nachhaltig miteinander verbinden?

Bild: Eine Seefunken-Folge über Biodiversität – mit Saskia Ostner und Dorothea Grass (Foto/Collage: eat archiv)

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