Tutzinger Löwe

Der „Tutzinger Löwe“ ist eine nicht dotierte Auszeichnung. Mit dieser Bronzeplastik werden Persönlichkeiten geehrt, die sich in herausragender Weise verdient gemacht haben – in der Politik, in der Kirche, in der Ökumene, in der Wissenschaft, in den Medien. Die Auszeichnung steht für Toleranz und Weltoffenheit.

Bisher erhielten den Tutzinger Löwen: Altbundeskanzler Helmut Kohl, die FDP-Politikerin Hildegard Hamm-Brücher, der SPD-Politiker Egon Bahr, der Physiker Carl-Friedrich von Weizsäcker (1912-2007), der Intendant des Bayerischen Rundfunks, Ulrich Wilhelm, der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I.,die ehemalige Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, die früheren bayerischen Landesbischöfe Hermann von Löwenich (1931-2008) und Johannes Friedrich sowie die südafrikanische Politikerin Helen Zille und Filmemacher Oliver Stone.
Der aktuelle Preisträger ist der frühere deutsche Bundespräsident Joachim Gauck. Er nahm den Tutzinger Löwen am 9. April 2019 an der Evangelischen Akademie Tutzing entgegen. Lesen Sie hier den Bericht.
Tutzinger Löwe
Preistraeger Juergen (Jürgen) MOLTMANN, Theologe.
Verleihung des 'Tutzinger Loewen' der Evangelischen Akademie Tutzing.
Festakt am 05.11.2017 in Tutzing / E V A N G E L I S C H E  A K A D E M I E  T U T Z I N G / Deutschland.
[ F o t o / C r e d i t / © :  O r y k  H A I S T , Tel: 0 1 7 2 - 8 9 1 3 3 3 5, w w w . f o t o h a i s t . d e ]

Jürgen Moltmann zum 95. Geburtstag

03.04.2021

Seine “Theologie der Hoffnung” ist bis heute unübertroffen. Seine Mahnung, den Blick für Gottes Möglichkeiten zu schärfen und Verantwortung zu übernehmen, zeitlos aktuell. Akademiedirektor Udo Hahn würdigt Jürgen Moltmann, der 2017 mit dem “Tutzinger Löwen” ausgezeichnet wurde.

Seine "Theologie der Hoffnung" ist bis heute unübertroffen. Seine Mahnung, den Blick für Gottes Möglichkeiten zu schärfen und Verantwortung zu übernehmen, zeitlos aktuell. Akademiedirektor Udo Hahn würdigt Jürgen Moltmann, der 2017 mit dem "Tutzinger Löwen" ausgezeichnet wurde.

Ökumenischer Patriarch Bartholomaios I. wurde 80 Jahre alt
Religion

Ökumenischer Patriarch Bartholomaios I. wurde 80 Jahre alt

06.03.2020

Er ist der erste orthodoxe Geistliche, der den „Tutzinger Löwen“ erhielt – eine nicht dotierte Auszeichnung der Evangelischen Akademie Tutzing: Patriarch Bartholomaios I., Ehrenoberhaupt der orthodoxen Kirchen. 2014 wurde der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, so sein Titel, geehrt. Am 29. Februar feierte er seinen 80. Geburtstag.

Er ist der erste orthodoxe Geistliche, der den „Tutzinger Löwen“ erhielt – eine nicht dotierte Auszeichnung der Evangelischen Akademie Tutzing: Patriarch Bartholomaios I., Ehrenoberhaupt der orthodoxen Kirchen. 2014 wurde der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, so sein Titel, geehrt. Am 29. Februar feierte er seinen 80. Geburtstag.

Tutzinger Löwe 2019 (Haist/eat archiv)

Miteinander leben, reden – und streiten

14.05.2019

Seine Dankesrede zur Auszeichnung mit dem Tutzinger Löwen verbindet der frühere Bundespräsident Joachim Gauck mit einem Appell an die Streitkultur. Hier können Sie Gaucks Rede an der Evangelischen Akademie Tutzing vom April 2019 nachlesen.

Seine Dankesrede zur Auszeichnung mit dem Tutzinger Löwen verbindet der frühere Bundespräsident Joachim Gauck mit einem Appell an die Streitkultur. Hier können Sie Gaucks Rede an der Evangelischen Akademie Tutzing vom April 2019 nachlesen.

Joachim Gauck (haist/eat archiv)

Gauck fordert mehr Mut zur offenen Debatte

10.04.2019

Es war ein besonderer Augenblick: Bundespräsident a.D. Joachim Gauck wurde von der Evangelischen Akademie Tutzing für seinen herausragenden Einsatz für Freiheit und Demokratie mit dem „Tutzinger Löwen“ geehrt. Seine Dankesrede war ein emphatisches Plädoyer für eine offene Streitkultur.

Es war ein besonderer Augenblick: Bundespräsident a.D. Joachim Gauck wurde von der Evangelischen Akademie Tutzing für seinen herausragenden Einsatz für Freiheit und Demokratie mit dem „Tutzinger Löwen“ geehrt. Seine Dankesrede war ein emphatisches Plädoyer für eine offene Streitkultur.