Der Staat in der Großen Transformation

Der Staat in der Großen Transformation

04. - 06. März 2020

Inhalt

Entwicklung einer transformatorischen Staatlichkeit

In der politischen Rhetorik der vergangenen Jahrzehnte wurde der Staat oft als gefräßig und schwerfällig zum Auslaufmodell erklärt, das weder mit der Effizienz noch mit der Dynamik der Privatwirtschaft mithalten kann. Der Staat sei das Problem und nicht die Lösung. Privatwirtschaftliche Mechanismen und Framings gewannen angesichts einer weithin wahrgenommenen Politikschwäche auch in jenen Bereichen an Bedeutung, in denen Privatisierung kein Thema war. Zukunftsweisende Problemlösungen außerhalb der Privatwirtschaft wurden am ehesten der Zivilgesellschaft zugetraut.

Seit einiger Zeit ist jedoch ein wachsendes Interesse an den Kernfunktionen und an den Kernvoraussetzungen von Staatlichkeit, aber auch an Überlegungen zu einem unternehmerischen Staat zu beobachten. Gleichzeitig brachte der politische Populismus eine neue Art Handlungsfähigkeit des Staats auf die politische Agenda. Vor dem Horizont globaler Probleme erscheint das Potential populistischer Priorisierungen des nationalen Interesses jedoch wenig zielführend. Insgesamt kann sich die Ko-Evolution von öffentlichen und privaten Sphären in unterschiedliche Richtungen entwickeln – auch in Richtung einer pathologischen wechselseitigen Durchdringung beider Bereiche. Handlungsfähigkeit und problemadäquates Wirken des Staats im Sinne öffentlicher Interessen sind auf Voraussetzungen angewiesen, deren Herstellung weder im Bereich rechtlicher noch politischer Mechanismen liegt. Staatsskepsis ist im Lichte von Staatsversagen und Gefahren der Usurpation staatlicher Machtmittel durch Partikularinteressen auch verständlich. Indes: Der Entwicklung einer handlungsfähigen Agentur für genuin öffentliche Güter und Interessen kommt entscheidende Bedeutung in gesellschaftlichen Transformationsprozessen zu. Wo diese schon begonnen haben. wird das nur allzu ersichtlich (Stichworte: Klimawandel und Digitalisierung). Ihr Problemhorizont ist mit den Herausforderungen zu vergleichen, die in der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert zu einer grundlegenden Neuorientierung öffentlicher Institutionen und Organisationen führte. Damals entstand der Sozialstaat.

Kann sich auch heute eine transformatorische Staatlichkeit entwickeln? Welchen Beitrag könnten die Wirtschaftswissenschaften liefern? Welche Bedeutung kommt hierbei dem schwierigen Spannungsfeld von supranationalem Regelungsbedarf, Politikschwäche und dem nationalen Interesse als Gravitationszentrum neuer Handlungsfähigkeit zu? Und wie steht es um die Weiterentwicklung der gesamten institutionellen Architektur wie etwa Infrastrukturen in den Bereichen digitale Ökonomie und ökologische Mobilität?

Wir laden alle Interessierten sehr herzlich nach Tutzing ein und bitten auch, den Call for Papers für den offenen Tagungsteil zu beachten und  an Interessierte weiterzuleiten.

Dr. Martin Held, Evangelische Akademie Tutzing
Prof. Dr. Ulrich Klüh, Hochschule Darmstadt
Prof. Dr. Richard Sturn, Universität Graz
 
CALL FOR PAPERS
Informationen zum Call for Papers finden Sie auf unserer Homepage: https://www.ev-akademie-tutzing.de/veranstaltung/der-staat-in-der-grossen-transformation/ unter dem Button "Mehr zum Thema"           

Tagungs-Programm

Mittwoch, 04. März 2020
Anreise ab 11:30 Uhr
12.30 UhrBeginn der Tagung mit einem Imbiss
13.30 UhrBegrüßung und EinführungDr. Martin Held
1. Staatlichkeit und Öffentlichkeit im 21. Jahrhundert
13.45 UhrDer Nationalstaat als Auslaufmodell? Öffentlichkeit und ihre Institutionalisierung im supranationalen KontextProf. Dr. Claudia Buch
15.00 UhrKaffeepause
15.30 UhrWirtschaftspolitik nach der großen RezessionProf. Dr. Peter Bofinger
16.45 UhrSparen, investieren und Staatskredit im 21. JahrhundertProf. Dr. Carl Christian von Weizsäcker
18.00 UhrAbendessen
2. Staatsaufgaben und Politische Ökonomie der Staatlichkeit
19.00 UhrKrise der Staatlichkeit im demokratischen Kapitalismus
Prof. Dr. Daniel Mertens
20.15 UhrInformelle Gespräche in den Salons
Anreise ab 11:30 Uhr
12.30 Uhr
Beginn der Tagung mit einem Imbiss
13.30 Uhr
Begrüßung und EinführungDr. Martin Held
1. Staatlichkeit und Öffentlichkeit im 21. Jahrhundert
13.45 Uhr
Der Nationalstaat als Auslaufmodell? Öffentlichkeit und ihre Institutionalisierung im supranationalen KontextProf. Dr. Claudia Buch
15.00 Uhr
Kaffeepause
15.30 Uhr
Wirtschaftspolitik nach der großen RezessionProf. Dr. Peter Bofinger
16.45 Uhr
Sparen, investieren und Staatskredit im 21. JahrhundertProf. Dr. Carl Christian von Weizsäcker
18.00 Uhr
Abendessen
2. Staatsaufgaben und Politische Ökonomie der Staatlichkeit
19.00 Uhr
Krise der Staatlichkeit im demokratischen Kapitalismus
Prof. Dr. Daniel Mertens
20.15 Uhr
Informelle Gespräche in den Salons
Donnerstag, 05. März 2020
07.45 UhrMorgenandacht in der Schlosskapelle
Dr. Martin Held
08.00 UhrFrühstück
09.00 UhrKlimapolitik und institionelle Transformation: Akteure, Anreizstrukturen und die Rolle der WissenschaftProf. Dr. Erik Gawel
10.15 UhrJenseits von Markt- und Staatsversagen: Verfassung als Öffentliches Gut und der Teufelskreis politischer und ökonomischer MachtProf. Dr. Richard Sturn
11.00 UhrKaffeepause
11.30 UhrDiskussion
12.00 UhrÖkonomie der Konventionen - zur Legitimation eines transformativen StaatesDr. Lisa Knoll
12.45 UhrMittagessen
14.00 UhrDiskussion
3. Der Staat in der digitalen und sozial-ökologischen Transformation - Institutionelle Problemlösungen
14.30 UhrAgent of Change - der unternehmerische Staat in der sozial-ökologischen TransformationDr. Rita M. Strohmaier
15.45 UhrKaffeepause
16.15 UhrCALL FOR PAPERSOffener Tagungsteil mit parallelen Arbeitsgruppen. Bewerbung um einen Kurzimput mit Abstract bis zum 16.12.2019 an richard.sturn@uni-graz.de oder ulrich.klueh@h-da.de. Informationen zum Call und zur Bewerbung: www.ev-akademie-tutzing.de/veranstaltung/
Stichworte für die thematische Orientierung der Einreichungen:
• Nationale und europäische Handlungsfähigkeit im Angesicht globaler Herausforderungen• Die Rezeptur des Green New Deal: Steuerung durch Besteuerung, Investieren zum Innovieren – oder doch Laissez-faire?• Staatliche Institutionen und Organisationen vor dem Hintergrund digitaler Herausforderungen• Neue wirtschafts-, sozial- und transformationswissenschaftliche Erkenntnisse zu den Möglichkeiten und Bedingungen gelungener Staatlichkeit• Spezifische Politikbereiche: Nachhaltige Mobilität, Energiewende, struktureller Wandel, nachhaltiges Wohnen, Innovationsförderung
18.15 UhrAbendessen
19.15 UhrGroße Transformation zur Nachhaltigkeit - Rolle des Staates beim Abbau des WachstumzwangesProf. Dr. Irmi Seidl
20.30 UhrInformelle Gespräche in den Salons
07.45 Uhr
Morgenandacht in der Schlosskapelle
Dr. Martin Held
08.00 Uhr
Frühstück
09.00 Uhr
Klimapolitik und institionelle Transformation: Akteure, Anreizstrukturen und die Rolle der WissenschaftProf. Dr. Erik Gawel
10.15 Uhr
Jenseits von Markt- und Staatsversagen: Verfassung als Öffentliches Gut und der Teufelskreis politischer und ökonomischer MachtProf. Dr. Richard Sturn
11.00 Uhr
Kaffeepause
11.30 Uhr
Diskussion
12.00 Uhr
Ökonomie der Konventionen - zur Legitimation eines transformativen StaatesDr. Lisa Knoll
12.45 Uhr
Mittagessen
14.00 Uhr
Diskussion
3. Der Staat in der digitalen und sozial-ökologischen Transformation - Institutionelle Problemlösungen
14.30 Uhr
Agent of Change - der unternehmerische Staat in der sozial-ökologischen TransformationDr. Rita M. Strohmaier
15.45 Uhr
Kaffeepause
16.15 Uhr
CALL FOR PAPERSOffener Tagungsteil mit parallelen Arbeitsgruppen. Bewerbung um einen Kurzimput mit Abstract bis zum 16.12.2019 an richard.sturn@uni-graz.de oder ulrich.klueh@h-da.de. Informationen zum Call und zur Bewerbung: www.ev-akademie-tutzing.de/veranstaltung/
Stichworte für die thematische Orientierung der Einreichungen:
• Nationale und europäische Handlungsfähigkeit im Angesicht globaler Herausforderungen• Die Rezeptur des Green New Deal: Steuerung durch Besteuerung, Investieren zum Innovieren – oder doch Laissez-faire?• Staatliche Institutionen und Organisationen vor dem Hintergrund digitaler Herausforderungen• Neue wirtschafts-, sozial- und transformationswissenschaftliche Erkenntnisse zu den Möglichkeiten und Bedingungen gelungener Staatlichkeit• Spezifische Politikbereiche: Nachhaltige Mobilität, Energiewende, struktureller Wandel, nachhaltiges Wohnen, Innovationsförderung
18.15 Uhr
Abendessen
19.15 Uhr
Große Transformation zur Nachhaltigkeit - Rolle des Staates beim Abbau des WachstumzwangesProf. Dr. Irmi Seidl
20.30 Uhr
Informelle Gespräche in den Salons
Freitag, 06. März 2020
07.45 UhrMorgenandacht in der Schlosskapelle
Dr. Martin Held
08.00 UhrFrühstück
09.00 UhrProf. Dr. Ulrich Klüh
11.00 UhrKaffeepause
11.30 UhrDiskussion
12.00 UhrProf. Dr. Martin Hellwig
13.00 UhrEnde der Tagung mit dem Mittagessen
07.45 Uhr
Morgenandacht in der Schlosskapelle
Dr. Martin Held
08.00 Uhr
Frühstück
09.00 Uhr
Prof. Dr. Ulrich Klüh
11.00 Uhr
Kaffeepause
11.30 Uhr
Diskussion
12.00 Uhr
Prof. Dr. Martin Hellwig
13.00 Uhr
Ende der Tagung mit dem Mittagessen

Mehr zum Thema

CALL FOR PAPERS
 
Offener Tagungsteil mit parallelen Arbeitsgruppen: Donnerstag, 5. März 2020, 16.15 Uhr
 
In der kontinuierlichen Neuverhandlung des Verhältnisses zwischen Staat und Wirtschaft vollzieht sich aktuell ein teils schleichender, teils bereits deutlich wahrnehmbarer Wandel: Während die letzten Jahrzehnte geprägt waren von einer schrittweisen Verdrängung des Staates zu Gunsten marktwirtschaftlicher Prinzipien, nehmen seit einigen Jahren Forderungen nach einer stärker lenkenden und organisierenden Rolle des Staates wieder zu. Dies zeigt sich zum einen im aktuellen politischen Diskurs, welcher parteiübergreifend von der Bekämpfung des Klimawandels, der Gestaltung des digitalen technischen Wandels und dem Aufkommen neuer, oft rechtspopulistischer politischer Bewegungen beherrscht wird. Mit welchem Staat lassen sich die transformativen Veränderungen bewältigen, die uns durch Klimawandel und planetarische Grenzen bevorstehen? Welche Haltung und Rolle sollte der Staat einnehmen, wenn neue technische Möglichkeiten massive gesellschaftliche Veränderungen vorantrieben? Und mit welchen Formen von Staatlichkeit lassen sich die Phänomene, die zuweilen als Krise der liberalen Demokratie beschrieben werden, eindämmen? Was bedeutet es in diesem Zusammenhang beispielsweise, wenn die Europäische Union einen Kommissar benennt, dessen Kernaufgabe es sein soll, die Wirtschaft „für das Volk in Dienst“ zu nehmen? 
 
Zum anderen werden in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaft altbekannte Narrative hinterfragt, die bisher bestimmte Formen von Staatlichkeit stützten oder legitimierten. Dazu trägt unter anderem auch die zunehmende Bedeutung einer interdisziplinären, transformativen Forschungslandschaft bei. Immer wieder wird deutlich, dass gerade aktuell das von Polanyi beschriebene Double Movement eine bleibende Relevanz einnimmt. Die Vorstellung, dass Marktlösungen üblicherweise ein Mehr an Effizienz und Innovation mit sich bringen, stehen im Widerspruch zu den Krisenerfahrungen des letzten Jahrzehnts und den Erkenntnissen der Innovations- und Wachstumsforschung. Die Idee, dass sich aus bestimmten Wirtschaftsformen auch demokratisch legitimierte Formen von Staatlichkeit herausbilden, wird nicht nur von den Entwicklungen in China in Frage gestellt.
 
Eine stärkere Rolle des Staates ist dabei kein Allheilmittel: Weder Handlungsfähigkeit noch problemadäquates Wirken des Staats im Sinne öffentlicher Interessen sind Selbstläufer. Stets gefährdet und instabil, ist der Staat auf Voraussetzungen angewiesen, deren Herstellung weder im Bereich rechtlicher noch politischer Mechanismen liegt. Eine gewisse Staatsskepsis ist im Lichte der Gefahr einer Usurpation staatlicher Machtmittel durch Partikularinteressen durchaus verständlich. Zunehmend wird deshalb auch gefragt, wie die Rückbindung und Einbettung eines ertüchtigten Staates gelingen kann, und welche Rolle dabei etablierte und neue Formen der Institutionalisierung spielen können, die allzu dualistische Sichtweisen auf Staat, Markt und Zivilgesellschaft überwinden.
 
Wie kann sich heute eine transformative Staatlichkeit im schwierigen Spannungsfeld von supranationalem Regelungsbedarf, Politikverdrossenheit und dem nationalen Interesse als Gravitationszentrum neuer Handlungsfähigkeit entwickeln? Ist die zukunftsorientierte Entwicklung von Spielregeln nachhaltiger Wirtschaft unter diesen Vorzeichen überhaupt möglich? Wie steht es um die Weiterentwicklung der institutionellen Architektur angesichts jener Herausforderungen, die dem Begriff öffentliche Wirtschaft eine neue Bedeutung verleihen könnten – man denke an Infrastrukturen in den Bereichen Digitale Ökonomie und ökologisch verträgliche Mobilität. Welche Rolle könnten neue, auch hybride Formen der Organisation spielen? Zu diesen Fragen und unter dieser Rahmung sind Einreichungen zu folgenden Fokusthemen willkommen: ?
 
• Nationale und europäische Handlungsfähigkeit im Angesicht globaler Herausforderungen
• Die Rezeptur des Green New Deal: Steuerung durch Besteuerung, Investieren zum Innovieren – oder doch Laissez-faire?
• Staatliche Institutionen und Organisationen vor dem Hintergrund digitaler Herausforderungen
• Neue wirtschafts-, sozial- und transformationswissenschaftliche Erkenntnisse zu den Möglichkeiten und Bedingungen gelungener Staatlichkeit
• Spezifische Politikbereiche: Nachhaltige Mobilität, Energiewende, struktureller Wandel, nachhaltiges Wohnen, Innovationsförderung, ...
 
Bei Interesse bitten wir um die Zusendung von aussagekräftigen Beitragsvorschlägen von max. 2.500 Zeichen bis spätestens zum 16. Dezember 2019 an die Organisatoren der Veranstaltung:
 
Dr. Martin Held, Evangelische Akademie Tutzing | transformations-held@gmx.de 
Prof. Dr. Ulrich Klüh, Hochschule Darmstadt | ulrich.klueh@h-da.de
Prof. Dr. Richard Sturn, Universität Graz | richard.sturn@uni-graz.at
 
Herausgeber-Beirat Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik
Prof. Dr. Hans Albert, Heidelberg • Prof. Dr. Miriam Beblo, Hamburg • Prof. Dr. Adelheid Biesecker, Bremen • Prof. Dr. Simon Gächter, Nottingham • Prof. Dr. Nils Goldschmidt, Siegen • Dr. Martin Held, Tutzing • Prof. Dr. Ulrich Klüh, Darmstadt • Prof. Dr. Gisela Kubon-Gilke, Darmstadt • Prof. Dr. Andrea Maurer, Trier • Prof. Dr. Hans G. Nutzinger, Kassel • Prof. Dr. Notburga Ott, Bochum • Prof. Dr. Fabienne Peter, Warwick • Prof. Dr. Lucia Reisch, Kopenhagen/Friedrichshafen • Prof. Dr. Michael Roos, Bochum • Prof. Dr. Michael Schmid, Augsburg • Prof. Dr. Johannes Schmidt, Karlsruhe • PD Dr. Irmi Seidl, Zürich • Prof. Dr. Andreas Suchanek, Leipzig • Prof. Dr. Ulrich Witt, Jena

Referierende

Referierende
Prof. Dr. Peter Bofinger, Universität Würzburg
Prof. Dr. Claudia Buch, Deutsche Bundesbank, Frankfurt/Main (angefragt)
Prof. Dr. Erik Gawel, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ und Universität Leipzig
Prof. Dr. Martin Hellwig, MPI Erforschung von Gemeinschaftsgütern, Bonn
Prof. Dr. Ulrich Klüh, Hochschule Darmstadt
Dr. Lisa Knoll, Universität Hamburg
Prof. Dr. Daniel Mertens, Universität Osnabrück
Prof. Dr. Irmi Seidl, Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft – WSL, Zürich
Dr. Rita M. Strohmaier, Universität Graz Prof.
Dr. Richard Sturn, Universität Graz
Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäcker, MPI zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern, Bonn

Tagungsteam/Moderation
Dr. Martin Held, Tutzing
Prof. Dr. Ulrich Klüh, Darmstadt
Prof. Dr. Gisela Kubon-Gilke, Darmstadt
Prof. Dr. Andrea Maurer, Trier
Prof. Dr. Johannes Schmidt, Karlsruhe
Prof. Dr. Richard Sturn, Graz

Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik 
Herausgeber-Beirat:
Prof. Dr. Hans Albert, Heidelberg • Prof. Dr. Miriam Beblo, Hamburg • Prof. Dr. Adelheid Biesecker, Bremen • Prof. Dr. Simon Gächter, Nottingham • Prof. Dr. Nils Goldschmidt, Siegen •  Dr. Martin Held, Tutzing • Prof. Dr. Ulrich Klüh, Darmstadt • Prof. Dr. Gisela Kubon-Gilke, Darmstadt • Prof. Dr. Andrea Maurer, Trier • Prof. Dr. Hans G. Nutzinger, Kassel • Prof. Dr. Notburga Ott, Bochum • Prof. Dr. Fabienne Peter, Warwick • Prof. Dr. Lucia Reisch, Kopenhagen/Fried- richshafen • Prof. Dr. Michael Roos, Bochum • Prof. Dr. Michael Schmid, Augsburg • Prof. Dr. Johannes Schmidt, Karlsruhe • Prof. Dr. Irmi Seidl, Zürich • Prof. Dr. Andreas Suchanek, Wittenberg • Prof. Dr. Ulrich Witt, Jena

metropolis
Jahrbuch 01 (2002) Gerechtigkeit als Voraussetzung für effizientes Wirtschaften
Jahrbuch 02 (2003) Experimente in der Ökonomik
Jahrbuch 03 (2004) Ökonomik des Wissens
Jahrbuch 04 (2005) Reputation und Vertrauen
Jahrbuch 05 (2006) Soziale Sicherung in Marktgesellschaften
Jahrbuch 06 (2007) Ökonomie und Religion
Jahrbuch 07 (2008) Macht in der Ökonomie
Jahrbuch 08 (2009) Bildungsökonomie in der Wissensgesellschaft
Jahrbuch 09 (2011) Institutionen ökologischer Nachhaltigkeit
Jahrbuch 10 (2011) Ökonomik in der Krise
Jahrbuch 11 (2012) Lehren aus der Krise für die Makroökonomik
Jahrbuch 12 (2013) Grenzen der Konsumentensouveränität
Jahrbuch 13 (2014) Unsere Institutionen in Zeiten der Krisen
Jahrbuch 14 (2015) Reformen und ihre politisch-ökonomischen Fallstricke
Jahrbuch 15 (2016) Politische Ökonomik großer Transformationen
Jahrbuch 16 (2017) Kapitalismus, Globalisierung, Demokratie
Jahrbuch 17 (2019) Freiheit und Kapitalismus
Jahrbuch 18 (in Vorbereitung) Blockchained, Digitalisierung und Wirtschaftspolitik

Preise & Informationen

Tagungsleitung
Dr. Martin Held, Evangelische Akademie Tutzing

Tagungsorganisation
Cornelia Spehr, Telefon: 08158 251-125, Telefax: 08158 99 64 24, E-Mail: spehr@ev-akademie-tutzing.de, beantwortet Ihre Anfragen zu der Veranstaltung in der Zeit von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Anmeldung
Ihre Anmeldung erbitten wir schriftlich, mit anhängender Karte oder direkt online. Ihre Anmeldung wird von uns bestätigt und ist verbindlich. Anmeldeschluss ist der 19. Februar 2020.

Abmeldung
Sollten Sie kurzfristig an der Teilnahme verhindert sein, bitten wir bis spätestens 26. Februar 2020 um entsprechende schriftliche Benachrichtigung, andernfalls werden Ihnen 50 % des vollen Preises, am Tag des Tagungsbeginns 100 % der von Ihnen bestellten Leistungen in Rechnung gestellt. Nach Abmeldefrist entfällt der Anspruch auf Ermäßigung. Sie erhalten von uns eine schriftliche Bestätigung über den Eingang Ihrer Abmeldung.  Zu Ihrer Buchung empfehlen wir den Abschluss einer Seminar-Versicherung.

Preise 
für die gesamte Tagungsdauer (in €):   

Teilnahmebeitrag                                                                75.–    
 
Verpflegung (ohne Übernachtung/Frühstück)                    64.– 
 
Vollpension 
– im Einzelzimmer                                                           181.– 
– im Zweibettzimmer                                                       137.– 
– im Zweibettzimmer als EZ                                            197.–
Kurzzeitzuschlag für eine Übernachtung                           10.–
In den Pausen werden Kaffee/Tee/Kuchen angeboten 
und auch bei Teilnahme ohne Verpflegung berechnet      à 4.–


Sonderkost
Gerne bietet unsere Küche gegen einen Aufpreis von 10.– € pro Person & Veranstaltung bei streng veganem Essen, Unverträglichkeiten oder Allergien die Zubereitung einer Sonderkost an.
 
Wir bitten um Begleichung bei Anreise durch Barzahlung oder EC-Karte. Bestellte und nicht in Anspruch genommene Einzelleistungen können nicht rückvergütet werden.

Preisnachlass
Auszubildende, SchülerInnen, StudentInnen (bis zum 30. Lebensjahr) und Arbeitsuchende erhalten eine Ermäßigung von 50 %. JournalistInnen wird der Teilnahmebeitrag erlassen, wenn der Presseausweis von einer ausstellungsberechtigten Organisation zusammen mit dem Auftrag zur Berichterstattung vorliegt. Bei Inanspruchnahme einer Ermäßigung schicken Sie uns bitte eine Kopie Ihres Ausweises mit Ihrer Anmeldung zu.
 
Die Evangelische Akademie Tutzing ist Mitglied der Evangelischen Akademien in Deutschland (EAD) e.V., Berlin.


Die Tagung wird zu einem erheblichen Teil aus Kirchensteuermitteln finanziert.
 


Stiftung Schloss Tutzing
Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, für den Erhalt des denkmalgeschützten Gesamtensembles „Schloss und Park Tutzing“ Sorge zu tragen. Möchten Sie der Stiftung einen Betrag zukommen lassen, stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung aus.


Bildnachweis: © Adobe Stock.com Tagungsnummer: 0352020
 

Ort & Anreise

Evangelische Akademie Tutzing / Schlossstraße 2+4 / 82327 Tutzing

Planen Sie Ihre Anreise schnell und einfach bei unserem Partner Green Mobility:

 


 
Dort finden Sie alle Anreisemöglichkeiten (mit dem PKW, Nah-/Fernverkehr, …) zu uns im direkten Vergleich
mit Hilfe von Echtzeitdaten und sparen sich so die zeitaufwendige Suche bei unterschiedlichen Anbietern.
 
Die Akademie verfügt nur über eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen. Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Die Deutsche Bahn bietet auch die Möglichkeit, für Fahrten zu Seminaren und Tagungen das Veranstaltungsticket (VaT) im Geschäftskundenportal "CLASSIC" bzw. in der Großkundenlösung zu buchen.
 
MIT ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN
Ab München Hbf: S-Bahn S6 (Tiefgeschoss) bis Endstation Tutzing oder Regionalbahn in Richtung Garmisch
bzw. Kochel. Fußweg vom Bahnhof zur Akademie: ca. 10 Minuten – Bahnhofstraße, Hallberger Allee,
Hauptstraße, Schlossstraße.
 
Tagungsgäste, die zur Anreise öffentliche Verkehrsmittel benutzen und dieses durch Vorlage ihres Fahrscheins (Mindestbetrag: 10.– €) an der Rezeption nachweisen können, erhalten auf den vollen (nicht ermäßigten) Tagungsbeitrag einen Preisnachlass.
Bitte beachten Sie abweichende Regelungen bei einzelnen Sonderveranstaltungen, z.B. Tagungen im Jungen Forum, Tages- und Abendveranstaltungen oder Konzerte!
 
MIT  DEM PKW
Mit dem Auto fahren Sie von München auf der A95 in Richtung Garmisch bis zur Abzweigung Starnberg,
von Starnberg auf der B2 bis Traubing, danach Abzweigung links nach Tutzing.