Tutzinger Salon: Des Teufels Geiger

Tutzinger Salon: Des Teufels Geiger

03. März 2020

Inhalt

LIEBE FREUNDINNEN
UND FREUNDE DES TUTZINGER SALONS,

Unter italienischer Sonne erblühte die Geigenkunst einst zu höchster Vollkommenheit und die Liste der Zauberkünstler auf nur vier Saiten ist immens: Corelli, Vivaldi, Albinoni, Locatelli, Tartini sind klingende Namen.

Aber da gibt es noch einen. Einen, der 1782 im dunkelsten Winkel Genuas als Sohn eines Hafenarbeiters zur Welt kommt und der später die Menschen in den großen Konzertsälen Europas mit seiner Geigenmusik hypnotisieren wird: Niccolò Paganini.

Dabei sind es nicht nur seine „Teufelstriller", die die Menschen faszinieren, weil sie alles bisher Gehörte in den Schatten stellen. Auch sein Aussehen versetzt das Publikum regelmäßig in Aufruhr und trägt zu einem sehr ambivalenten Ruf bei.

„Auf der Bühne kam eine Gestalt zum Vorschein, die der Unterwelt entstiegen zu sein schien. Das war Paganini in seiner schwarzen Gala. Der schwarze Frack und die schwarze Weste von einem entsetzlichen Zuschnitt.", so beschrieb Heinrich Heine einmal den Auftritt Paganinis.

Und der Rezensent einer Leipziger Zeitung verkündete seiner Leserschaft, „dass Paganini und der Satan in engster Beziehung stehen, wenn einer nicht sogar mit dem andern identisch ist".

Sein Spiel, seine Karriere, sein Aufzug – kann da alles mit rechten Dingen zugehen? Ein Abend zwischen Legende, Gerücht und Tatsache.

Wir freuen uns, wenn Sie sich mit uns auf Spurensuche begeben!

Judith Stumptner
Studienleiterin für Kunst, Kultur, Bildung, Digitales

Tagungs-Programm

Dienstag, 03. März 2020
19.30 UhrNiccolò Paganini - seine Musik, sein GeheimnisEin Bericht zwischen Legende, Gerücht und Tatsachen
Graziella Rossi (Erzählerin)
Helmut Vogel (Chronist)
Noelle Grüebeler (Violine)
Konzept: Armin Brunner
Musik von Niccolò Paganini (Capricen), Ludwig van Beethoven und Franz Schubert.
19.30 Uhr
Niccolò Paganini - seine Musik, sein GeheimnisEin Bericht zwischen Legende, Gerücht und Tatsachen
Graziella Rossi (Erzählerin)
Helmut Vogel (Chronist)
Noelle Grüebeler (Violine)
Konzept: Armin Brunner
Musik von Niccolò Paganini (Capricen), Ludwig van Beethoven und Franz Schubert.

Referierende

Die Violinistin NOËLLE GRÜEBLER konzertiert als gefragte Solistin und Kammermusikerin in ganz Europa, Nord-, Südamerika und Vorderasien in renommierten Konzertsälen und Konzert-Reihen wie Tonhalle Zürich, KKL Luzern, Opera Tel Aviv, St. James Piccadilly London, Festival Gstaad, Spring Festival Budapest, Eilat Festival, Festival Ljubliana, Schubertiade Sion und Lenzburgiade. „Eine starke Bühnenpräsenz und ein samtener und dennoch agiler Geigenton gehörten bald zu ihren Markenzeichen" (ZO 2012). Ihr Spiel wurde mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, u.a.: Prize of the City of Piran, Förderpreis ORPHEUS-Konzerte, Schweizer Lions Competition, Migros-Kulturprozent, Gwyneth George Award London und Renata Molinari Competition Gstaad. www.noelleviolin.com

GRAZIELLA ROSSI (Erzählerin) absolvierte von 1979 bis 1982 die Schauspielakademien Zürich und Prag. Seit 1983 arbeitet sie als Schauspielerin in der Schweiz, in Italien, Frankreich, Österreich, in den USA und in Kanada in den jeweiligen Landessprachen. Im Jahre 1991 gründete sie das TiF-Ensemble. Seit 1998 gehört sie zu den ständigen Gästen des sogar theaters. 2003 erhielt Graziella Rossi den Förderpreis des Kulturraums Schaffhausen. Sie war in den letzten Jahren bei verschiedenen Theaterproduktionen in Hauptrollen zu erleben und wirkte in Hörspielen, Radioübertragungen und Filmen mit. www.graziellarossi.ch

HELMUT VOGEL (Chronist) machte seine Schauspiel- und Musikausbildung in Wien und Paris. Während sechs Jahren gehörte er dem Ensemble des Theater am Neumarkt unter der Direktion von Peter Schweiger an. Seit 1990 ist Helmut Vogel Mitglied des Vaudeville-Theater. Er arbeitet heute freischaffend als Schauspieler und Regisseur im deutschen und englischen Sprachraum und ist seit Gründung des sogar theater Zürich sowie im Theater Rigiblick regelmäßig als Gast präsent. www.schauspieler.ch/profil/helmut-vogel
 
ARMIN BRUNNER ist Dirigent und Medienschaffender. Von 1955 bis 1973 war er Leiter der „Neuen Zürcher Kammeroper" und der „Schweizer Städte-Oper". Von 1979 bis 1998 Chef der Redaktion „Musik und Ballett" des Schweizer Fernsehens, die mit rund 30 nationalen und internationalen Preisen bedacht wurde. Armin Brunner ist Dr.h.c. der Universität Osnabrück. Er erhielt u.a. die Goldene Ehrenmedaille der Zürcher Regierung, zweimal den Zürcher Fernsehpreis und den Europäischen Medien- und Kommunikationspreis. Für die Alte Oper Frankfurt realisierte Armin Brunner das musikalische Großereignis „Das Frankfurter Sonoptikum". 1999 gestaltete er unter dem Motto „Goethe in der Welt – die Welt in Frankfurt" die großangelegte Feier zum 250. Geburtstag von Johann Wolfgang von Goethe. Von 2000 bis 2009 leitete Armin Brunner die Klubhaus-Konzerte des Migros-Kulturprozents. www.arminbrunner.ch

Preise & Informationen

Tutzinger Salon

DES TEUFELS GEIGER
NICCOLÒ PAGANINI – SEINE MUSIK, SEIN GEHEIMNIS

Ein Bericht zwischen Legende, Gerücht und Tatsachen
 
 
MIT WERKEN VON:

PAGANINI
Capriccio Nr. 13 / Capriccio Nr. 9 / Capriccio Nr. 20
Capriccio Nr. 14 / Capriccio Nr. 21 / Capriccio Nr. 5

SCHUBERT
Moment musical Nr. 3
PAGANINI
Capriccio Nr. 18

BEETHOVEN
Violinkonzert / Kreisler-Kadenz 1. Satz

PAGANINI
Capriccio Nr. 24 (1. Teil) / Capriccio Nr. 24 (2. Teil)
God save the King
 
 
 
Eintritt 10.– / erm. 5.– Euro
Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Ort & Anreise

Evangelische Akademie Tutzing / Schlossstraße 2+4 / 82327 Tutzing

Planen Sie Ihre Anreise schnell und einfach bei unserem Partner Green Mobility:

 


 
Dort finden Sie alle Anreisemöglichkeiten (mit dem PKW, Nah-/Fernverkehr, …) zu uns im direkten Vergleich
mit Hilfe von Echtzeitdaten und sparen sich so die zeitaufwendige Suche bei unterschiedlichen Anbietern.
 
Die Akademie verfügt nur über eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen. Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Die Deutsche Bahn bietet auch die Möglichkeit, für Fahrten zu Seminaren und Tagungen das Veranstaltungsticket (VaT) im Geschäftskundenportal "CLASSIC" bzw. in der Großkundenlösung zu buchen.
 
MIT ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN
Ab München Hbf: S-Bahn S6 (Tiefgeschoss) bis Endstation Tutzing oder Regionalbahn in Richtung Garmisch
bzw. Kochel. Fußweg vom Bahnhof zur Akademie: ca. 10 Minuten – Bahnhofstraße, Hallberger Allee,
Hauptstraße, Schlossstraße.
 
Tagungsgäste, die zur Anreise öffentliche Verkehrsmittel benutzen und dieses durch Vorlage ihres Fahrscheins (Mindestbetrag: 10.– €) an der Rezeption nachweisen können, erhalten auf den vollen (nicht ermäßigten) Tagungsbeitrag einen Preisnachlass.
Bitte beachten Sie abweichende Regelungen bei einzelnen Sonderveranstaltungen, z.B. Tagungen im Jungen Forum, Tages- und Abendveranstaltungen oder Konzerte!
 
MIT  DEM PKW
Mit dem Auto fahren Sie von München auf der A95 in Richtung Garmisch bis zur Abzweigung Starnberg,
von Starnberg auf der B2 bis Traubing, danach Abzweigung links nach Tutzing.