Gender.Body.Health.

11. - 12. Oktober 2019

Inhalt

KRANKHEIT WIRD IN SOZIALEN KONTEXTEN ERLEBT UND BEHANDELT

Auch die geschlechtsspezifische Medizin oder Geschlechterforschung in der Medizin, die sich allmählich in Fachgesellschaften, Instituten und Lehrstühlen in Deutschland etablieren, sehen die biologischen und sozialen Komponenten von Gesundheit und Krankheit in engem Bezug zueinander. So sorgen nicht nur die Gene für unterschiedliche Risiken, Symptome und Krankheitsverläufe – zum Beispiel bei Herz-Kreislauf- Erkrankungen. Auch das soziale Geschlecht entscheidet mit darüber, wie wir leben, für unsere Gesundheit sorgen und wie wir im Krankheitsfall behandelt werden. Dennoch scheinen geschlechtsspezifische Ansätze in den medizinischen Fächern und Professionen und in der universitären Lehre nicht sehr verbreitet. An manchen Stellen, etwa jenseits der Zweigeschlechtlichkeit, steht die Wissenschaft noch am Anfang. Gesellschaftlich dringt das Wissen um den Wert einer Geschlechterperspektive auf Gesundheit und Krankheit ebenfalls erst langsam vor – politisch und medial unterstützt zum Beispiel durch den Frauengesundheitsbericht (seit 2001) und den Männergesundheitsbericht (seit 2010).
 
Wir wollen bei der interdisziplinär angelegten Ferienakademie der neueren geschlechtssensiblen Medizin Rechnung tragen und in enger Verschränkung von sozial- und naturwissenschaftlichen Ansätzen voneinander profitieren. Wir bekommen Neues aus der Forschungswerkstatt präsentiert, Vorträge geben wichtige Impulse, aber auch die Mitarbeit der Teilnehmenden ist gefragt. Für die Foren haben die jeweiligen Leitungen Konzepte erarbeitet und Themen ausgesucht, die von den Teilnehmenden bearbeitet und in Referaten vorgestellt werden. Bitte sehen Sie sich bei Interesse Details zu den Foren auf unserer Internetseite an: https://www.ev-akademie-tutzing.de/veranstaltung/gender-body-health/
 
Die Einladung richtet sich besonders an Studierende, die zwei Tage lang Gelegenheit haben, in kleinen Formaten, jenseits des Universitätsbetriebs und auch über das eigene Fach hinaus zu lernen. Die wohltuende Umgebung und besondere Atmosphäre der Evangelischen Akademie Tutzing wollen wir zu wissenschaftlicher Erkenntnis, produktivem Austausch und bereichernden Begegnungen nutzen!
 
Ihr Tagungsteam

Tagungs-Programm

Freitag, 11. Oktober 2019
Anreise ab 12.30 Uhr
13.30 UhrBeginn der Tagung mit Stehkaffee/-tee
14.00 UhrBegrüßungTagungsteam
14.30 UhrMännlich – weiblich – divers? Zur Konstruktion von Geschlechtlichkeit in Medizin und GesundheitswissenschaftenProf. Dr. Alexandra Manzei
15.30 UhrKaffeepause
16.00 UhrForenBeginn
1. Knochen und GeschlechtProf. Dr. Vanadin Seifert-Klauss
2. Gesundheit jenseits geschlechtlicher (Körper-)NormenAnn Kristin Augst
3. Selbstfürsorge und Burnout-ProphylaxeProf. Dr. Constanze Hausteiner-Wiehle
4. Heterosex/uality & HeteronormativityDr. Shahin Payam
18.00 UhrAbendessen
19.00 UhrForenFortsetzung
20.15 UhrKurze Pause
20.30 UhrKörperbeschwerden: Weltschmerz und Modekrankheiten, Frauenleiden und MännerschnupfenProf. Dr. Constanze Hausteiner-Wiehle
21.30 UhrGespräche in den Salons
Samstag, 12. Oktober 2019
07.45 UhrSport im Park
08.00 UhrFrühstück
08.45 UhrAndacht in der Schlosskapelle
09.15 UhrWork-Life-Balance und andere Irrtümer über das Verhältnis von Arbeit und GesundheitPD Dr. Bert te Wildt
10.15 UhrKaffeepause
10.30 UhrForenFortsetzung
12.30 UhrMittagessen
13.45 UhrForenFortsetzung
15.15 UhrKaffeepause
15.45 UhrPräsentation und Diskussion der Arbeit in den Foren - Überreichen der Zertifikate
17.00 UhrEnde der Tagung

Mehr zum Thema

Bei Übernahme eines Referats in den Foren ist es im Allgemeinen möglich, 1 ECTS-Punkt zu erwerben. Bitte mit der Forumsleitung besprechen!
 
Foren
 
1. Knochen und Geschlecht
Leitung: Prof. Dr. Vanadin Seifert-Klauss

Knochen gilt als langweilige Materie, „Knochen-trocken“ wird manchmal als Synonym für „Spaßfrei“ benutzt. Warum spielt unser Skelett, das uns durch’s Leben trägt, öffentlich eine so kleine und negativ besetzte Rolle? Warum sagen Jugendliche auf die Frage, was Sie werden wollen: „irgendwas mit Medien“ statt „irgendwas mit Knochen“? Wissen wir zu wenig über dieses stabile, verlässliche und hoch regenerationsfähige Organ und Gewebe? (mögliches Referatsthema: Alle 10 Jahre rundum erneuert – Paradigmen-Wechsel in der Osteologie seit der Jahrtausendwende)
Und wer kennt den „Knochen als endokrines Organ“? Gibt es Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Knochen und wenn ja, warum und wann entstehen sie? Wann ist Verhütung gut für den Knochen, wann nicht? Und welche Rolle spielt die „female athlete triad“ für das Risiko einer Osteoporose?  (Literatur z.B. De Souza, MJ et al. Br.J. Sports Med 2014;48:289) – gibt es auch eine „male athlete traid?“
Weitere Literatur-Hinweise für an Referaten Interessierte gerne per E-Mail bei der Forumsleitung anfordern: vanadin.seifert-klauss@tum.de
 
2. Gesundheit jenseits geschlechtlicher (Körper-)Normen
Leitung: Ann Kristin Augst, M.A.
Universität Augsburg / Institut für Sozialwissenschaften
Professur für Soziologie mit Schwerpunkt Gesundheitssoziologie
Universitätsstraße 10 /  86159 Augsburg / Tel. +49 (0)821 598-4102, Fax -4222
 
Im deutschen Gesundheitssystem wird Geschlecht nach wie vor in erster Linie cis- und zweigeschlechtlich gedacht. Die gesamtgesellschaftlich zu beobachtende Pluralisierung von Geschlechterkonzepten (vgl. Hartmann 2002; Monro 2005) stellt somit eine Herausforderung für die geschlechtsspezifische Medizin an sich sowie für das (deutsche) Gesundheitssystem dar. Für Personen, die besagter Vorstellung nicht – oder nur bedingt – entsprechen, sind damit Versorgungslücken und Probleme verbunden. Diese gilt es in diesem Forum zu identifizieren und näher zu beleuchten.
Dafür bedarf es zunächst einer Begriffs- und Standortbestimmung: Wir nehmen exemplarisch die gendermedizinische Wissensbildung (vgl. Rieder/Lohff 2008; Kautzky-Willer 2012; Gadebusch Bondio/Katsari 2014; Kolip/Hurrelmann 2016) in den Blick und umreißen geschlechtertheoretische Debatten zum Verhältnis sowie zur gegenseitigen Un/Bedingtheit von Geschlechtlichkeit und Körperlichkeit (vgl. Meuser 2005; Habersack 2010; Reuter 2011). Im Anschluss an die Aufarbeitung dieser Wissensbestände (vgl. Gregor 2015; Jacke 2016) und theoretischen Konzepte nähern wir uns der konkreten Problemlage.
 
Im Fokus steht dabei die gesundheitliche Situation von Personen, die medizinischen Normvorstellungen von (Zwei-) Geschlechtlichkeit nicht oder nur begrenzt entsprechen. Wir eruieren die Versorgungslage von binären und nicht-binären (trans) Personen (vgl. Fuchs et al. 2012; BVT* 2017; Augst 2018) sowie die medizinische Perspektive auf und den daraus resultierenden Umgang mit Intergeschlechtlichkeit (vgl. Kehl 2008; Klöppel 2017; Hoenes et al. 2019). Weiterhin reflektieren wir vor dieser Folie (Be-) Handlungspraktiken und -potentiale.
 
Vorschläge für Referatsthemen:
•Geschlechterkonzepte inner- und außerhalb der Gesundheitswissenschaften

•Geschlechtsspezifische/Gender Medizin

•Vergeschlechtlichte(r) Körper

•Normangleichende (Genital-) Operationen

 
Literatur
Augst, AK (2018): Quo vadis, (Gender) Medizin? Denkanstöße zur (Regel-) Gesundheitsversorgung von trans Personen. In: amatom. ein Magazin von kritischen, jungen Mediziner*innen, Vol. 31, 11-12.
BVT* | Bundesvereinigung Trans* (2017): Policy Paper des Bundesverbandes Trans*: Trans*-Gesundheitsversorgung. Forderungen an die medizinischen Instanzen und an die Politik. [online] URL: https://www.bv-trans.de/wp-content/uploads/2017/07/BVT-Policy-Paper-Beratung1.pdf (16.03.2018).
Fuchs, W/Ghattas, DC/Reinert, D/Widmann, C (2012): Studie zur Lebenssituation von Transsexuellen in Nordrhein-Westfalen. (LVSD | Lesben- und Schwulenverband, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.) [online] URL: https://www.lsvd.de/fileadmin/pics/Dokumente/TSG/Studie_NRW.pdf (17.05.2017).
Gadebusch Bondio, M/Katsari, E (Hg.) (2014): ›Gender Medizin‹. Krankheit und Geschlecht in Zeiten der individualisierten Medizin. Bielefeld: transcript.
Gregor, A (2015): Constructing Intersex. Intergeschlechtlichkeit als soziale Kategorie. Bielefeld: transcript.
Habersack, M (2010): Unartikulierte Körper. Plädoyer für kontextsensitive Gesundheitswissenschaften. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien.
Hartmann, J (2002): Vielfältige Lebensweisen. Dynamisierungen in der Triade Geschlecht – Sexualität – Lebensform. Kritisch-dekonstruktive Perspektiven für die Pädagogik. Wiesbaden: Springer Fachmedien.
Hoenes, J/Januschke, E/Klöppel, U (2019): Häufigkeit normangleichender Operationen „uneindeutiger“ Genitalien im Kindesalter (Follow Up-Studie). [online] URL: https://omp.ub.rub.de/index.php/RUB/catalog/ view/113/99/604-4 (17.04.2019).
Jacke, K (2016): Widersprüche des Medizinischen. Eine wissenssoziologische Studie zu Konzepten der ›Transsexualität‹. Gießen: Psychosozial.
Kautzky-Willer, A (Hg.) (2012): Gendermedizin. Prävention, Diagnose, Therapie. Wien et al.: Böhlau.
Kehl, M (2008): Krankheit Intersexualität – Trauma Therapie. Über die medizinische Konstruktion von Geschlecht im Deutschen Ärzteblatt. In: D Groß/S Müller/J Steinmetzer (Hg.): Normal – anders – krank? Akzeptanz, Stigmatisierung und Pathologisierung im Kontext der Medizin. Berlin: Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 195-207.
Klöppel, U (2017): Zur Aktualität kosmetischer Genitaloperationen im Kindesalter. In: Sexuologie | Zeitschrift für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft, Band 24, Vol. 1-2, 83-91.
Kolip, P/Hurrelmann, K (Hg.) (2016): Handbuch Geschlecht und Gesundheit. Männer und Frauen im Vergleich. 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Bern: Hogrefe.
Meuser, M (2005): Frauenkörper – Männerkörper. Somatische Kulturen der Geschlechterdifferenz. In: M Schroer (Hg.): Soziologie des Körpers. Frankfurt am Main: suhrkamp, 271-294.
Monro, S (2005): Beyond Male and Female. Poststructuralism and the Spectrum of Gender. In: International Journal of Transgenderism, Vol. 8(1), 3-22.
Reuter, J (2011): Geschlecht und Körper. Studien zur Materialität und Inszenierung gesellschaftlicher Wirklichkeit. Bielefeld: transcript.
Rieder, A/Lohff, B (Hg.) (2008): Gender Medizin. Geschlechtsspezifische Aspekte für die klinische Praxis. Zweite, überarbeitete und erweiterte Auflage. Wien/New York: Springer.
 
3. Selbstfürsorge und Burnout-Prophylaxe
Leitung: Prof. Dr. Constanze Hausteiner-Wiehle/PD Dr. Bert te Wildt
Kontaktadresse: Tel.: 089 4140-4311 / C.Hausteiner-Wiehle@tum.de
 
In diesem Forum denken Sie mit zwei klinisch und wissenschaftlich tätigen Psychosomatikern darüber nach, wie Sie Ihr und unser Leben produktiv und nachhaltig gestalten können - vor allem, aber nicht nur im Hinblick auf Beruf und Arbeitsleben. Die vier Einheiten sollen in etwa den Themen "Lebenswege, Lebenssinn" (Freitag 16-18 Uhr), "Häufige Probleme, typische Fallen" (Freitag 19.15-20.15 Uhr) und "Selbstfürsorge und Burnout-Prophylaxe" (Samstag 10.30-12.30 Uhr und 13.45-15.15 Uhr) folgen.
 
Im kleinen Kreis stellt sich jede/r Teilnehmer/in mit den eigenen Erfahrungen und Plänen kurz vor und hält ein vorbereitetes Impulsreferat von ca. 10-15 Minuten Dauer, das auch mit einer konkreten Take-Home-Message für die anderen verbunden sein soll - aber hauptsächlich geht es um gemeinsame Reflexion mit einer Prise Selbsterfahrung, natürlich immer unter Berücksichtigung von (Gender-relevanten) Risiken und Chancen, und möglichst unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Facts.
 
Mögliche (mal philosophischere, mal pragmatischere) Referatsthemen wären: "Was ist der Sinn des (Arbeits-)Lebens?", "Pfauin, Leitwölfin, fleißiges Bienchen, Silberrücken: Rollen in der (Arbeits-)Welt“, "GenerationY“
Fact or Fiction?", "Modern Slavery", "Hierarchieformen am Arbeitsplatz: Was sagen die Daten?", "Generation FFF und Homo Deus - wie geht es weiter?", "Symptome von Burnout und Boreout", "Frauen werden depressiv, Männer brennen aus - stimmt das?", "Burnout bei Kollegen - was tun?",  "Prüfungsangst, Lampenfieber & Co - Umgang mit Performance-Stress", "Resilienz - was ist das und wie trainiert man/frau das?",  "Gratifikationssaufschub - Gratifikationskrise", "Nur eine/r kann gewinnen - Wettkampf und Konkurrenz in der Arbeitswelt", "Nur eine/r kann überleben - was lernen wir aus GNTM, Hunger Games, Fortnite & Co?", "Gamifikation: Ist Arbeit der Ernst oder das Spiel des Lebens?", "Richtig engagieren und delegieren",  "Begeisterung wecken und wach halten, bei mir und bei anderen" oder  "Entspannen in 5 Minuten".  Die Themen werden individuell vorab mit Ihnen festgelegt (Kontakt: c.hausteiner-wiehle@tum.de); eigene Vorschläge sind dabei sehr willkommen.
 
Am Samstag ab 15.45 Uhr wollen wir unsere Erkenntnisse dann im großen Plenum vorstellen und diskutieren.
Literatur: Die Recherche ist Teil Ihres Arbeitsauftrages - Tipps gibt es von den Kursleitern.
 
4. Heterosex/uality & Heteronormativity
Leitung: Dr. Shahin Payam
Kontaktadresse: Lehrstuhl für Diversitätssoziologie // Chair of Sociology of Diversity
Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften // Faculty of Sport and Health Sciences
Technische Universität München // Technical University of Munich
Uptown München-Campus D / Georg-Brauchle-Ring 60/62 / 80992 München
Tel. 0049 (0)89 289-24471 / shahin.payam@tum.de
This forum will be held in English.
 
Heterosexuality as an institution has become firmly established in modern society. In this forum we will explore how such heteronorms have come to shape everyday life and common-sense conduct, including traditional gender roles, sexual practices, relationships and medical explanations.
 
We will look at a variety of theories, ranging from biological and mainstream psychological explanations, over feminist critiques to a social constructionist approach of (hetero)sexuality. This serves to illuminate how usually ‘invisible’ mechanisms within this institution have come to impact on gender (in)equality and marginalised/pathologised other sexualities through the ‘naturalisation’ of certain practices. The aim is here to make visible and challenge such taken-for-granted notions to open-up new pathways towards greater gender equality.
 
Vorschläge für Referatsthemen:
•Where is heternormativity reproduced (in everyday life)?

•Heteronormativity in relationships

•Implications of the naturalisation/medicalisation of sex/uality
 

 

Referierende

Referierende und Forenleitungen

Ann Kristin Augst, M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Professur für Gesundheitssoziologie, Universität Augsburg
Prof. Dr. med. Constanze Hausteiner-Wiehle, Oberärztin für Psychosomatik am Neurozentrum der BG-Unfallklinik Murnau; wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
Prof. Dr. phil. Alexandra Manzei, Professur für Soziologie mit Schwerpunkt Gesundheitssoziologie, Mitglied im Zentrum für Interdisziplinäre Gesundheitsforschung, Universität Augsburg
Dr. Shahin Payam, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Lehrstuhl für Diversitätssoziologie, Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften, Technische Universität München
Prof. Dr. med. Vanadin Seifert-Klauss, Leiterin des interdisziplinären Osteoporose-Zentrums (IOZ), Oberärztin der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde im Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München
PD Dr. med. Bert te Wildt, Chefarzt der Psychosomatischen Klinik Kloster Dießen am Ammersee; Leiter des Online-Ambulanz-Service für Internetsüchtige; Forschungsgruppe und Lehrauftrag an der Ruhr-Universität Bochum

Tagungsteam

Ann Kristin Augst, M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Professur für Gesundheitssoziologie, Universität Augsburg
Sabine Gerhard, M.A., Leitung, Katholische Hochschulgemeinde an der Technischen Universität München
Anke Graf, Alumni & Career, Technische Universität München
Dr. Ulrike Haerendel, Studienleiterin, Evangelische Akademie Tutzing
Dr. Hannemor Keidel, Beauftragte des Präsidenten für die strategischen Allianzen EuroTech und GlobalTech, Technische Universität München
Dr. Marion Magg-Schwarzbäcker, Büro für Chancengleichheit, Universität Augsburg
Anja Quindeau, Chancengleichheit, Technische Universität München
Martina Rogler, Hochschulpfarrerin, Evangelische Studentengemeinde ESG an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Catherine Ross, M.A., Koordinatorin des KeCK Mentoring Programms, Technische Universität München

Preise & Informationen

Tagungsleitung
Dr. Ulrike Haerendel, Studienleiterin, Evangelische Akademie Tutzing

Nähere Informationen zu den Foren erhalten Sie auf der Programmseite der Akademie unter: https://www.ev-akademie-tutzing.de/veranstaltung/gender-body- health/, bei den Forenleitungen sowie bei: TUM Chancengleichheit, Barerstr. 21, 80290 München, Tel.: 089 2892-8339; Fax: -3389; E-mail: quindeau@tum.de Büro für Chancengleichheit, Universität Augsburg, Eichleitnerstr. 30, 86159 Augsburg, Tel. (0821) 598-5145; E-mail: chancengleichheit@zbe.uni-augsburg.de

Tagungsorganisation
Rita Niedermaier, Telefon: 08158 251-128, Telefax: 08158 99 64 28, E-Mail: niedermaier@ev-akademie-tutzing.de, beantwortet Ihre Anfragen zu der Veranstaltung in der Zeit von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Anmeldung
Bitte direkt an niedermaier@ev-akademie-tutzing.de mit Angabe der Übernachtungs- und Verpflegungswünsche, der Forennummer und ggf. Vorlage des Studierendenausweises. Ihre Anmeldung wird von uns bestätigt und ist verbindlich. Anmeldeschluss ist 27. September 2019.
 
Abmeldung
Sollten Sie kurzfristig an der Teilnahme verhindert sein, bitten wir Sie bis spätestens zum 4. Oktober 2019 um entsprechende schriftliche Benachrichtigung, andernfalls werden Ihnen 50 % des vollen Preises, mit Tagungsbeginn 100 % der von Ihnen bestellten Leistungen in Rechnung gestellt. Nach Abmeldefrist entfällt der Anspruch auf Ermäßigung. Sie erhalten von uns eine schriftliche Bestätigung über den Eingang Ihrer Abmeldung. Bei Absage zu Tagungsbeginn oder bei Nichterscheinen wird eine Ausfallrechnung über die volle Summe gestellt. Teilnehmende, die ein Referat halten möchten, setzen sich bitte mit der jeweiligen Forumsleitung in Verbindung. Zu Ihrer Buchung empfehlen wir den Abschluss einer Seminar-Versicherung.

Preise

Für Teilnehmende, die in einem der Foren ein Referat übernehmen, berechnen wir pauschal 40.– € (inkl. Übernachtung & Verpflegung) ohne weitere Ermäßigung.
 
Für Teilnehmende ohne Referat ergeben sich für die gesamte Tagungsdauer folgende Preise:

Teilnahmebeitrag                                                   30.- €
Verpflegung (ohne Übernachtung/Frühstück)    36.50 €
Vollpension
– im Einzelzimmer                                                95.- €
– im Zweibettzimmer                                            73.- €

bzw. 50 % dieser Preise für Auszubildende, SchülerInnen, StudentInnen (bis zum 30. Lebensjahr) und Arbeitsuchende. JournalistInnen wird der Teilnahmebeitrag erlassen, wenn der Presseausweis von einer ausstellungsberechtigten Organisation vorliegt. Eine Kopie Ihres Ausweises schicken Sie uns bitte mit Ihrer Anmeldung zu. Bezahlte und nicht in Anspruch genommene Einzelleistungen können nicht rückvergütet werden.
 
Wir bitten um Begleichung bei Anreise durch Barzahlung oder EC-Karte. Bestellte und nicht in Anspruch genommene Einzelleistungen können nicht rückvergütet werden.
 
Die Tagung wird zu einem erheblichen Teil aus Kirchensteuermitteln finanziert.
 
 

Ort & Anreise

Evangelische Akademie Tutzing / Schlossstraße 2+4 / 82327 Tutzing

Planen Sie Ihre Anreise schnell und einfach bei unserem Partner Green Mobility:

 


 
Dort finden Sie alle Anreisemöglichkeiten (mit dem PKW, Nah-/Fernverkehr, …) zu uns im direkten Vergleich
mit Hilfe von Echtzeitdaten und sparen sich so die zeitaufwendige Suche bei unterschiedlichen Anbietern.
 
Die Akademie verfügt nur über eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen. Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Die Deutsche Bahn bietet auch die Möglichkeit, für Fahrten zu Seminaren und Tagungen das Veranstaltungsticket (VaT) im Geschäftskundenportal "CLASSIC" bzw. in der Großkundenlösung zu buchen.
 
MIT ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN
Ab München Hbf: S-Bahn S6 (Tiefgeschoss) bis Endstation Tutzing oder Regionalbahn in Richtung Garmisch
bzw. Kochel. Fußweg vom Bahnhof zur Akademie: ca. 10 Minuten – Bahnhofstraße, Hallberger Allee,
Hauptstraße, Schlossstraße.
 
Tagungsgäste, die zur Anreise öffentliche Verkehrsmittel benutzen und dieses durch Vorlage ihres Fahrscheins (Mindestbetrag: 10.– €) an der Rezeption nachweisen können, erhalten auf den vollen (nicht ermäßigten) Tagungsbeitrag einen Preisnachlass.
Bitte beachten Sie abweichende Regelungen bei einzelnen Sonderveranstaltungen, z.B. Tagungen im Jungen Forum, Tages- und Abendveranstaltungen oder Konzerte!
 
MIT  DEM PKW
Mit dem Auto fahren Sie von München auf der A95 in Richtung Garmisch bis zur Abzweigung Starnberg,
von Starnberg auf der B2 bis Traubing, danach Abzweigung links nach Tutzing.