Reformation – Religion – Kultur – Gesellschaft: Elf Interviews

2017 erinnert die evangelische Kirche an den Auftakt der Reformation Martin Luthers – mit der Veröffentlichung seiner 95 Thesen. War die religiöse Erneuerung das ursprüngliche Ziel Luthers, so kam es am Ende doch zum Auseinanderbrechen der Einheit der westlichen Kirche. An der Schwelle zur Neuzeit war die Reformation zugleich ein wichtiger Impulsgeber beim Übergang in ein neues Zeitalter. Vieles hat sich verändert: Kirche und Theologie, Politik und Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur, Bildung und Medien, privates und öffentliches Leben.

Was ist davon geblieben? Mehr noch stellt sich die Frage nach der gesellschaftlichen Aktualität der Reformation für unsere Gegenwart und die absehbare Zukunft. Zwischen 2014 und 2016 fand in den Akademien in Deutschland eine Reihe von Veranstaltungen statt, die sich auf ausgewählte Leitthemen – Religion und Politik; Kultur, Sprache und Medien; Wirtschaft und Arbeit – konzentrierten. Eine Gesamtschau aller Themen bot die Abschlusstagung in der Evangelischen Akademie Tutzing – bei der Tagung „Reformation, Kultur, Gesellschaft, Religion“.

Ein Medienteam begleitete die Tagung und führte insgesamt elf Interviews. Sie geben die zentralen Ergebnisse der Tagung vom 15. bis 17. September 2016 wieder. Akademiedirektor Udo Hahn erläutert die Inhalte und die Idee der Tagung, die zu einer Veranstaltungsreihe entstand.

Akademiedirektor Udo Hahn zur Tagung

Die Tagung in der Evangelischen Akademie Tutzing greift die zentralen Themen in einer Gesamtschau auf. Die genannten Stichworte sollen hier noch einmal gebündelt bearbeitet werden – als Ergebnissicherung sowie mit möglichen neuen Akzentuierungen. Leitend ist Luthers (Wieder) Entdeckung, wonach Welt und Gesellschaft zu gestalten ein Auftrag ist, der im biblischen Sinne jedem Menschen gilt. Die Reformation hat in besonderer Weise die Verantwortung des Einzelnen betont und damit die Geschichte der westlichen Welt seither beeinflusst. Was wirkt weiter? Wie viel prägende Kraft steckt (noch) in ihr? Diese Fragen wurden auf der Tagung mit ökumenischer, interreligiöser, interdisziplinärer und internationaler Ausrichtung diskutiert.

Das Grußwort von Akademiedirektor Udo Hahn zur Tagung „Reformation, Kultur, Gesellschaft, Religion“ zum Download:


Toleranzpreis

Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Christian Springer erhalten Toleranzpreis 2016

Bei der Verleihung des Toleranzpreises der Evangelischen Akademie Tutzing hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) vor einem erstarkenden Nationalismus gewarnt. Es mache ihm große Sorgen, dass das „Ungeheuer des Nationalismus'“ in vielen europäischen Ländern aufgewacht sei, sagte Steinmeier am Donnerstagabend in seiner Dankesrede nach Übergabe des Preises an ihn. Diese Bewegungen spielten mit der Angst der Leute und machten mit Angst Politik.

Gegen diese Tendenzen helfe jedoch nicht eine „einfache Empörung“, sagte Steinmeier. Die Politik müsse viel häufiger erklären, dass Befürchtungen, die etwa durch die wachsende Globalisierung ausgelöst werden, wirkungsvoller von einem geeinten Europa als von national ausgerichteten Regierungen bearbeitet und überwunden werden könnten.

Der undotierte Toleranzpreis der Akademie wird alle zwei Jahre an Persönlichkeiten vergeben, die für die Verständigung zwischen Menschen, Nationen, Religionen und Kulturen eintreten. Steinmeier habe sich unermüdlich dafür eingesetzt, Menschenrechten, Freiheit und Gerechtigkeit weltweit Geltung zu verschaffen, begründete Akademie-Direktor Udo Hahn die Vergabe des Preises an Steinmeier. Der Politiker sei ein „glaubwürdiger Botschafter – mit der festen Überzeugung, dass Dialog und Toleranz zu einem dauerhaften, friedlichen Miteinander führen“.

In seiner Laudatio für Steinmeier unterstrich der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm die Bedeutung von Toleranz in Politik und Gesellschaft, aber auch im persönlichen Leben der Menschen. Es gebe in der Welt „nicht den einen richtigen Weg, kein klares Schwarz und Weiß“. Deshalb sei „Toleranz so bitter nötig“, sagte der Bischof, der auch Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist. Denn Politik und Diplomatie wie auch das gesamte irdische Leben bestünden „nur selten aus klaren, befreienden Lösungen, sondern meistens aus unvollkommenen Kompromissen“.

Auch bei Stillstand oder Rückschritten habe der Bundesaußenminister nicht nachgelassen „im Brückenbau und in unermüdlicher Vermittlungsarbeit“ und werbe für Versöhnung über scheinbar unversöhnliche Gegensätze hinweg, sagte der Landesbischof. Trotz seiner Belastungen stelle Steinmeier als einer der Präsidenten des Deutschen Evangelischen Kirchentags seinen Rat und Gestaltungswillen auch der Kirche zur Verfügung.

Den Ehrenpreis in der Kategorie „Zivilcourage“ bekam der Kabarettist Christian Springer für seinen Verein „Orienthelfer“, mit dem er den Opfern des Syrienkonflikts direkt in der Krisenregion sowie in Jordanien und im Libanon hilft. In seiner leidenschaftlichen Dankes-Rede rief Springer zu Solidarität mit den geflüchteten Menschen und zu aktivem Widerstand gegen Hetze und Rechtsextremismus auf.

Bisherige Toleranzpreisträger waren unter anderem die früheren Bundespräsidenten Christian Wulff (CDU) und Roman Herzog (CDU), der Aga Khan, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und der Musiker Peter Maffay.

Die Laudatio von Landesbischof Bedford-Strohm in voller Länge:


Theologie und Glaube

Bischöfe Bedford-Strohm und Marx zu Reformation und Kirche

Die Kirchen dürfen nach Überzeugung der Bischöfe Heinrich Bedford-Strohm und Reinhard Marx in ihrem Eintreten für soziale Gerechtigkeit und eine grundsätzliche ethische Orientierung nicht nachlassen. Nach christlichem Verständnis müsse die Welt ein „Haus für alle Menschen“ sein, wozu auch Arme, Kranke und Flüchtlinge gehörten, betonte Kardinal Marx bei bei der Tagung „Reformation, Kultur, Gesellschaft, Religion“ der Evangelischen Akademie Tutzing. Die Kirchen müssten sich für eine Gesellschaft einsetzen, die jedem Mensch ein Chance auf Beteiligung und persönliche Perspektive gebe. Deshalb können es die Christen hier nicht unberührt lassen, dass in Ländern des südlichen Europas 30 oder 40 Prozent der jungen Menschen keine Arbeit finden.

Im Interview spricht Kardinal Reinhard Marx über Religion, Reformation und Glaube:

Kardinal Reinhard Marx über Reformation, Kirche, Glaube und Theologie

Wie der bayerische evangelische Landesbischof Bedford-Strohm bei der Podiumsdiskussion sagte, sei die Situation ihrer schwächsten Mitglieder ein Gradmesser für die soziale Gerechtigkeit einer Gesellschaft. Es sei die Aufgabe der Kirche, Gesellschaft und Politik eine ethische Orientierung zu geben. Hinter vielen politischen oder wirtschaftlichen Themen seien ethische Grundfragen verborgen. Die weltweit vernetzte Kirche habe aber insbesondere in Umweltfragen auch eine umfassende globale Verantwortung, sagte der Bischof, der auch Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist.

In der Flüchtlingskrise könne eine Abschottung der Länder aus christlicher Sicht kein Lösungsansatz sein. Die verunsicherten Menschen müssten vielmehr „rauskommen aus der Angst vor Überfremdung“. Denn eine Kultur sei dynamisch und könne sich auch durch die Integration von Flüchtlingen weiterentwickeln, sagte der Bischof.

Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm über öffentliche Theologie – und die Kraft der Reformation:

EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm zur Aufgabe von öffentlicher Theologie.

Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide über Glaube und Religion

Islamische Religionslehrer sollten nach Ansicht des Islamwissenschaftlers Mouhanad Khorchide stärker als Imame in den Moscheen eingesetzt werden. Denn diese Lehrkräfte seien theologisch gut ausgebildet, könnten auf deutsch predigen und seien nahe an der Lebenswirklichkeit der Gemeindemitglieder, erklärte der Leiter des Zentrums für Islamische Theologie der Universität Münster. Weil die Moschee-Gemeinden häufig nicht genügend Geld für die Bezahlung hätten, seien sie bisher auf Imame aus dem Ausland angewiesen.

Christentum und Islam verbinde in Deutschland die gemeinsame Herausforderung, dass die Bedeutung von Religion und religiöser Praxis in der säkularen Gesellschaft immer mehr abnehmen, sagte Khorchide. Während Untersuchungen zufolge in der ersten Generation der Muslime in Deutschland noch ein Drittel regelmäßig zum Gottesdienst in die Moscheen gegangen sei, seien es bei den nachfolgenden Generationen nur noch 23 Prozent. Die christlichen Kirchen und die muslimischen Gemeinden müssten sich deshalb gemeinsam fragen, warum Religion und Glaube vor allem für junge Menschen immer weniger attraktiv seien.

Statt eines abgehobenen interreligiösen Dialogs könnten Begegnungen zwischen den Menschen der unterschiedlichen Religionen das gegenseitige Kennlernen und das Zusammenleben fördern, sagte der Islamwissenschaftler. Dafür sollten niederschwellige Plattformen geschaffen werden, wie gemeinsames Kochen, Angebote für Jugendliche, Gesprächsforen oder kulturelle Veranstaltungen.

Im Interview spricht Mouhanad Khorchide über den Zusammenhang zwischen Reformation und Islam.

Theologieprofessor Mouhanad Khorchide über Islam und Reformation

Kultur und Reformation

EKD-Kulturbeauftragter Johann Hinrich Claussen

Der EKD-Kulturbeauftragte Johann Hinrich Claussen, geboren 1964 in Hamburg, studierte Evangelische Theologie in Tübingen, Hamburg und London. In seinen wissenschaftlichen Arbeiten befasst er sich mit Musik, Kirchenarchitektur und dem gesellschaftlichen Wandel.

Im Interview erklärt Pastor Claussen, warum er sich auf die Reformationsdekade freut.

Pastor Johann Hinrich Claussen über Reformation und Kultur

Theologieprofessor Christoph Markschies

Der Theologe Christoph Markschies ist ein Kenner der Reformation. Seit 2012 ist Markschies Vizepräsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Im Interview erläutert er, wie Reform und Reformation zusammenhängen – und warum er sich ganz persönlich auf die Reformationsdekade freut. Christoph Markschies forscht insbesondere über das Antike Christentum. Besondere Schwerpunkte sind die Geistes- und Ideengeschichte (Geschichte der Trinitätstheologie), die marginalisierten Bewegungen der Mehrheitskirche (Gnosis und Montanismus), die Transformation der (platonischen) Philosophie in der christlichen Theologie und die Körpergeschichte des antiken Christentums im Kontext anderer Religionen und Bewegungen.

Theologieprofessor Christoph Markschies über Reformation, Glaube und Theologie

Außenblick

Reformation in Ungarn: Bischof Tabo Makgoba

Erzbischof Tabo Makgoba wurde 1960 in einem Township bei Johannesburg geboren. Als Teenager wurde er mit seiner Familie nach Soweto zwangsumgesiedelt. Dort erlebte er 1976 den Aufstand der sowetischen Jugend und zog daraufhin in Betracht sich als Guerillakämpfer militärisch ausbilden zu lassen. Doch Bischof Desmond Tutu motivierte ihn zu der Arbeit mit Jugendlichen, um sich auf ein freies Südafrika vorzubereiten. Makgoba wurde 2008 wurde er zum Erzbischof von Cape Town ernannt.

In seinem Interview erklärt Bischof Makgoba, wie die Gedankenwelt der Reformation bis heute wirken kann – und wie er die Jugendarbeitslosigkeit zu bekämpfen versucht.

Bischof Makgoba über Reformation und Kirche in Südafrika

Bischof Fabiny: Ungarische Kirche unterstützt Flüchtlinge

Die lutherische Kirche in Ungarn hält nach Aussage ihres Bischofs Tamas Fabiny trotz der staatlichen Linie an ihrer humanitären Haltung gegenüber Flüchtlingen fest. Die kleine Kirche mit ihren 300.000 Mitgliedern stelle sich eindeutig gegen ausländerfeindliche Kampagnen und Hetze und unterstütze mit sozialen Projekten vor allem unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, sagte der Bischof.

2006 wurde Fabiny zum Bischof der Evangelisch-lutherischen Kirche in Ungarn ernannt. Seit 2010 ist er Vize-Präsident der Lutheran World Federation für die Region Zentralosteuropa. Er begleitet seine Arbeit medial und erstellt für Radio- und Fernsehanstalten Beiträge mit religiösem Inhalt. Im Interview spricht er über die Zukunft der Kirchen in Ungarn:

Bischof Fabiny über die Kirche, Reformation in Ungarn

Vor allem die großen Kirchen in Ungarn, Polen, der Tschechei und der Slowakei stünden hinter der ablehnenden Haltung ihrer jeweiligen Regierungen, die statt humanitärer Gesichtspunkte wirtschaftliche Aspekte in den Vordergrund stellten. Denn die Kirchen seien häufig auf finanzielle Zuwendungen des Staates angewiesen.

Nach der langen kommunistischen Diktatur sei es für die Kirchen schwer, ihre neue Rolle zu finden, sagte Fabiny. Viele Jahre hätten sie damals nur als „Sakristei-Kirchen“ existieren können, weil ihnen öffentliche Aktivitäten untersagt waren. Aber auch die Bevölkerung insgesamt habe Probleme, sich in der neuen wirtschaftlichen und politischen Situation zurechtzufinden. Deshalb sei Ungarn von der „fröhlichsten Baracke des Sozialismus zum traurigsten Supermarkt“ geworden, sagte der Bischof.


Digitalisierung

Netzaktivist Beckedahl fordert bessere Medienbildung

Der Berliner Markus Beckedahl ist netzpolitischer Aktivist und Journalist. Seit 2002 ist er Chefredakteur des Blogs netzpolitik.org, welcher 2014 mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet wurde. Der Journalist beschäftigt sich intensiv mit gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Dimensionen der Digitalisierung.

Netzaktivist Markus Beckedahl über Digitalisierung, Reformation und Kirchen

Markus Beckedahl fordert vor allem eine bessere Medienbildung:

„Wir müssen mehr Geld investieren in die Medienbildung. Vor einigen Jahren dachten die Menschen noch, das Internet werde verschwinden. Tatsächlich laufen heute die Menschen mit Smartphones durch die Gegend, die weitaus leistungsfähiger sind als die Rechner, die vor zehn Jahren gebaut wurden. Jeder hat auf einmal ein Fernseh- und Radiostudio in der Tasche. Nur dass früher diejenigen, die früher über den Zugang zu den Produktionsmitteln verfügten, eine Ausbildung bekamen. Wir brauchen eigentlich einen souveränen Umgang mit diesen Geräten, und wir benötigen Wege und Mechanismen, da hin zu kommen.

Das Netz bringt viele Herausforderungen mit sich. Schon allein die rechtliche Situation ist extrem komplex. Wenn Sie heute über ihr Smartphone einen Film oder einen Text senden, benötigen sie ein halbes Jurastudium, ein halbes Journalismus-Studium und ein halbes Informatik-Studium, um genau zu wissen, was Sie da machen. Das kann man von keinem Menschen erwarten. Deshalb müssen wir Lösungen finden, wie die Errungenschaften des Internet beibehalten werden können –  und wir aber Wege finden, wie man mit diesem Medium umgeht. Dazu gehört vor allem auch eine Wertebildung. Denn Meinungsfreiheit bedeutet zum Beispiel, dass man andere Menschen im Netz sprechen lässt und nicht verletzen darf.“


Theologieprofessorin Johanna Haberer über Digitalisierung

Seit 2001 ist Johanna Haberer Professorin für Christliche Publizistik an der Theologischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Die Theologin hält seit 1996 regelmäßig Rundfunkandachten und war von 2002 bis 2006 Sprecherin des „Wortes zum Sonntag“. 2015 veröffentlichte sie das Buch „Digitale Theologie. Gott und die Medienrevolution der Gegenwart“. Wie Kirchen auf die Digitalisierung reagieren könnten und müssten, erläutert sie im Interview.

Theologieprofessorin Johanna Haberer über Digitalisierung und Reformation

IT-Expertin Yvonne Hofstetter zu Demokratie und Medien

Die Juristin und Essayistin Yvonne Hofstetter ist Geschäftsführerin der Teramark Technologies GmbH. Das Unternehmen entwickelt künstliche Intelligenz für das algorithmische Management von Wechselkursrisiken, für die Koordination urbaner Lieferlogistik und die militärische Aufklärung. Zu ihren Kunden gehören neben staatlichen Einrichtungen auch Wirtschaft und Industrie. Gleichwohl steht sie der Digitalisierung kritisch gegenüber, wie sie im Interview erklärt – und sieht die Demokratie bedroht.

IT-Expertin Yvonne Hofstetter über Digitalisierung und Demokratie

Programm

Tagungsprogramm


Donnerstag, 15. September 2016

20.00 Uhr
Begrüßung und Grußworte
Udo Hahn /  Dr. Rüdiger Sachau /  Thomas Krüger

„Die gesellschaftliche Aktualität der Reformation“ – Das Netzwerkprojekt der Evangelischen Akademien
in Deutschland
Dr. Frank Vogelsang
Freitag, 16. September 2016

09.00 Uhr
Politik möglich machen – Was öffentliche Theologie leisten kann
Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm

11.00 Uhr
Sozial und solidarisch – Wie die Wirtschaft den Menschen dienen muss
Reinhard Kardinal Marx

14.00 Uhr
Was hat das Christentum gebracht?  Eine muslimische Perspektive
Prof. Dr. Mouhanad Khorchide

16.00 Uhr
Christen gestalten Gesellschaft – eine ungarische Perspektive
Bischof Prof. Dr. Tamas Fabiny

Christen gestalten Gesellschaft – eine südafrikanische Perspektive
Erzbischof Dr. Thabo Makgoba

19.30 Uhr
„Kultur ist der Spielraum der Freiheit“
Podiumsgespräch mit Dr. Johann Hinrich Claussen, Tanja Graf, Katrin Stoll, Christian Stückl und Irina Wanka

Samstag, 17. September 2016

09.00 Uhr
Big Data – Wie sich im digitalen Zeitalter die Kommunikation verändert
Podiumsgespräch mit Prof. Johanna Haberer, Markus Beckedahl und Yvonne Hofstetter

11.00 Uhr
Reform oder Reformation – Was die Gesellschaft braucht. Theologische und politische Betrachtungen
Prof. Dr. Christoph Markschies und Prof. Dr. Armin Nassehi


Download

Material

Die Laudatio für Steinmeier hielt EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm. Die Ansprache steht als PDF zur Verfügung:

Die Ansprache von Außenminister Steinmeier steht hier zur Verfügung als PDF zum Download:

Die Laudatio von Esther Shapira ist hier nachzulesen:

Das Grußwort von Akademiedirektor Udo Hahn kann hier heruntergeladen werden.


Kooperationspartner:

Die Tagung „Kultur – Religion – Gesellschaft“ wurde in Kooperation mit den Evangelischen Akademien in Deutschland durchgeführt.
Die „Tutzinger Thesen“ sind das multimediale Format der Evangelischen Akademie Tutzing.

Das Programm wird gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Impressum

Impressum:

Konzept und Idee für die „Tutzinger Thesen“ / Produktion und Redaktion:
Evangelischer Presseverband für Bayern e.V. (EPV), Rieke C. Harmsen (verantwortlich). www.epv.de
Interviews: Rieke C. Harmsen (Redaktion), Simona Hanselmann-Rudolph (Schnitt), Frank Heinig (Kamera).

Wir freuen uns über Ihr Feedback: rharmsen@epv.de.

Tutzing, im Oktober 2016.