Gutes Leben und Postwachstum

Soll Wachstum auch weiterhin das Ziel allen Wirtschaftens sein? Daran besteht im Hinblick auf die Industrieländer zunehmend Zweifel. So zeigen Glücksforscher, dass menschliche Zufriedenheit mit dem Wachstum nicht weiter ansteigt. Was Menschen brauchen – Zeit, Soziale Kontakte, Freiheit – widerspreche häufig einem auf Konsum und Produktion ausgerichtetem Gesellschaftsmodell. Auch hinsichtlich zunehmender Ubgleichheit sowie Umweltschäden und Klimawandel wird Kritik am Wirtschaftswachstum geübt. Und nicht zuletzt wird gewarnt, dass die Ausrichtung auf Wachstum  und auf die Interessen von Konzernen und globalen Finanzmärkten die Demokratie ad absurdum führe – die Rede ist von der “marktkonformen Demokratei”.

Ist es an der Zeit für ein neues Paradigma?

Regelmäßig diskutiert die Evangelische Akademie Tutzing Antworten auf die Frage, wie eine Wirtschaft und Gesellschaft aussehen kann, die nicht mehr auf materielles Wachstum, sondern statt dessen direkt auf Freiheit, Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Dabei wird auch gefragt, wie die vielfältigen Abhängigkeiten vom Wirtschaftswachstum reduziert werden können: auf dem Arbeitsmarkt, im Geldsystem, im Steuersystem. Und es werden konkrete Alternativen erdacht für ein Wirtschaftssystem des 21. Jahrhunderts.

Gutes Leben und Postwachstum
Gute Arbeit ohne Wachstum
Gesellschaft & Soziales

Gute Arbeit ohne Wachstum

15. - 17. Mai 2017

Muss Wachstum das Ziel allen Wirtschaftens sein? Vielen Menschen sind Gesundheit, soziale Beziehungen und eine intakte Umwelt wichtiger. Aber können Unternehmen wirtschaftlich arbeiten ohne zu wachsen? Führt Nullwachstum nicht zu Arbeitslosigkeit? Und wie sieht gute Arbeit aus, die die Menschen erfüllt?
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Gesellschaft & Soziales

Gute Arbeit ohne Wachstum

15. - 17. Mai 2017

Muss Wachstum das Ziel allen Wirtschaftens sein? Vielen Menschen sind Gesundheit, soziale Beziehungen und eine intakte Umwelt wichtiger. Aber können Unternehmen wirtschaftlich arbeiten ohne zu wachsen? Führt Nullwachstum nicht zu Arbeitslosigkeit? Und wie sieht gute Arbeit aus, die die Menschen erfüllt?

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Ökodorf – Weltflucht oder Zukunftslabor?
Gesellschaft & Soziales

Ökodorf – Weltflucht oder Zukunftslabor?

28. - 30. April 2017

Viele Menschen sehnen sich nach einem Leben in Gemeinschaft und in Harmonie mit der Natur. In Tutzing berichten langjährige Ökodorf-Bewohner über effizientes Entscheiden im Konsens, Freiheit und Verantwortung, Strohballenbau und Kompostklo. Sie diskutieren mit Berufspolitikern und politischen Aktivisten die Fragen: Ist das Leben im Ökodorf Weltflucht oder Zukunftslabor? Welche Erfahrungen können für die gesamte Gesellschaft genutzt werden? 

 

Viele Menschen sehnen sich nach einem Leben in Gemeinschaft und in Harmonie mit der Natur. In Tutzing berichten langjährige Ökodorf-Bewohner über effizientes Entscheiden im Konsens, Freiheit und Verantwortung, Strohballenbau und Kompostklo. Sie diskutieren mit Berufspolitikern und politischen Aktivisten die Fragen: Ist das Leben im Ökodorf Weltflucht oder Zukunftslabor? Welche Erfahrungen können für die gesamte Gesellschaft genutzt werden?   

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Wege zur Transformation
Nachhaltigkeit

Wege zur Transformation

13. - 14. November 2015

Die ökologische und die soziale Frage sind zwei Seiten einer Medaille. An den Beispielen Energie- und Mobilitätswende diskutieren Gewerkschafterinnen und Naturschützer praktische Schritte und Erfolgsfaktoren zur Transformation in Richtung einer postfossilen, nachhaltigen Entwicklung. Tutzinger Transformations Tagung
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Nachhaltigkeit

Wege zur Transformation

13. - 14. November 2015

Die ökologische und die soziale Frage sind zwei Seiten einer Medaille. An den Beispielen Energie- und Mobilitätswende diskutieren Gewerkschafterinnen und Naturschützer praktische Schritte und Erfolgsfaktoren zur Transformation in Richtung einer postfossilen, nachhaltigen Entwicklung. Tutzinger Transformations Tagung

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Ökologie und Humanität im Anthropozän
Nachhaltigkeit

Ökologie und Humanität im Anthropozän

18. - 20. September 2015

Der Mensch und seine Aktivitäten werden zunehmend zu einem bestimmenden Faktor in der geo-physikalisch-biologischen Entwicklung der Erde. Zugleich bleiben die Menschen unauflösbar Teil der äußeren Natur. Was bedeutet das Anthropozän für das Verhältnis von Humanität und Ökologie?
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Nachhaltigkeit

Ökologie und Humanität im Anthropozän

18. - 20. September 2015

Der Mensch und seine Aktivitäten werden zunehmend zu einem bestimmenden Faktor in der geo-physikalisch-biologischen Entwicklung der Erde. Zugleich bleiben die Menschen unauflösbar Teil der äußeren Natur. Was bedeutet das Anthropozän für das Verhältnis von Humanität und Ökologie?

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