Verantwortung und Governance in ländlichen Räumen

Verantwortung und Governance in ländlichen Räumen

01. - 03. September 2021

Inhalt

Chancengerechtigkeit in ländlichen Räumen sichern!

Die Herausforderungen für ländliche Räume bleiben vielschichtig. Sowohl das Handeln der öffentlichen wie auch privatwirtschaftlichen Akteure stellen die Menschen dort vor grundsätzliche Fragen: Abwandern oder nicht? Einen weiteren Verlust an Lebensqualität geduldig ertragen oder doch besser eigenständig nach Lösungsansätzen suchen?

Das Umdenken, dass Bürgerschaft, Unternehmertum und Zivilgesellschaft beim planerischen Handeln in der ländlichen Entwicklung beteiligt werden und mitwirken, begann in den 1990er Jahren ausgehend vom sogenannten Communicative Turn in den Planungswissenschaften.

Wesentliche und bis heute geltende Begrifflichkeiten wie „diskursiv“, „kommunikativ“, „partizipativ“ und „argumentativ“ wurden in die Debatte eingeführt, die verschiedenen planungstheoretischen und planungspraktischen Ansätzen entstammen. Im Kern gehen sie darauf zurück, dass planerisches Handeln immer durch Normen geleitet ist, über die sich die Beteiligten durch Verständigung über ihre Intentionen einigen müssen.

Dass inzwischen alle relevanten Gruppen in Planungsprozesse der ländlichen Entwicklung einbezogen werden, ist auch ein Verdienst der Governanceforschung. Auch wenn Stichworte wie Global Governance auf eine Anwendung dieser Konzepte in weltweiten Zusammenhängen verweisen, sind sie in regionalen und lokalen Arenen mittlerweile am umfangreichsten vertreten.

Unter dem Begriff „Selbstresponsibilisierung“ übernehmen Bürgerinnen und Bürger eigenständig frühere Aufgabenbereiche öffentlicher oder privater Träger. Dabei entstehen „Verantwortungsräume“ für die Zivilgesellschaft, während gleichzeitig auf kommunaler Ebene entsprechende „Ermöglichungsräume“ vorgehalten werden.

Dieser Forschungsperspektive haben sich Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen im Promotionsprogramm „Dörfer in Verantwortung – Chancengerechtigkeit in ländlichen Räumen sichern“ gewidmet. In acht thematischen Zugängen untersuchen sie das Zusammenwirken des grundsätzlichen Einräumens von Verantwortung, der Potenziale und Kapazitäten der Dörfer zur Übernahme von Verantwortung und der innerdörflichen Ausgestaltung der Verantwortung im Sinne gerechtigkeitsorientierter Zugänge.

Wir laden Sie herzlich zu dieser Fachtagung in die Evangelische Akademie Tutzing ein, die in hybrider Form stattfinden wird.

Udo Hahn
Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing
Apl. Prof. Dr. Karl Martin Born
Universität Vechta
Prof. Dr. Ulrich Harteisen
Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK)

Tagungs-Programm

Mittwoch, 01. September 2021
Anreise ab 16:00 Uhr
18.00 UhrAbendessen
19.00 UhrBegrüßung
Prof. Dr. Karl Martin Born
Prof. Dr. Ulrich Harteisen
und
Pfr. Udo Hahn
19.15 UhrWiderständige Ressource - Historische Gebäude in ländlichen Regionenanschließend Diskussion
Prof. Dr. Ines Lüder
20.15 UhrÄltere Menschen und Wohlfahrtsproduktion im Dorf - Angebot und Nachfrage von eigenverantwortlich organisierter Daseinsvorsorgeanschließend Diskussion
Julia Weigt M.A.
21.15 UhrBegegnungen und Gespräche in den Salons des Schlosses
Anreise ab 16:00 Uhr
18.00 Uhr
Abendessen
19.00 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Karl Martin Born
Prof. Dr. Ulrich Harteisen
und
Pfr. Udo Hahn
19.15 Uhr
Widerständige Ressource - Historische Gebäude in ländlichen Regionenanschließend Diskussion
Prof. Dr. Ines Lüder
20.15 Uhr
Ältere Menschen und Wohlfahrtsproduktion im Dorf - Angebot und Nachfrage von eigenverantwortlich organisierter Daseinsvorsorgeanschließend Diskussion
Julia Weigt M.A.
21.15 Uhr
Begegnungen und Gespräche in den Salons des Schlosses
Donnerstag, 02. September 2021
07.45 UhrMorgenandacht auf der Seeterrasse
Martin Waßink
08.00 UhrFrühstück
09.00 UhrDie Mischung macht´s! Ressourcen der Koproduktion dörflicher Daseinsvorsorge von und für junge(n) Menschenanschließend Diskussion
Dipl.-Ing. Anja Neubauer-Betz
10.00 UhrMarginalisierungsprozesse in Dörfern und deren Bedeutung für die soziale Arbeitanschließend Diskussion
Jessica Schneider
11.00 UhrKaffeepause
11.30 UhrVon Vöglein, Piraten bis Kleinkunstbühnen auf dem Mars – Ergebnisse aus der Forschung zu kulturellem Engagement und Regionalentwicklung in ländlichen Räumenanschließend Diskussion
Maria Rammelmeier
12.30 UhrMittagessen
14.00 UhrDie Zukunft der Dorfentwicklung im Lichte neuer Verantwortungsstrukturen und Planungsmethodenanschließend Diskussion
Dr. Zora Becker M.A.
15.30 UhrKaffeepause
16.00 UhrErfolgs- und Risikofaktoren einer nachhaltigen Finanzierung von kleinen Kommunenanschließend Diskussion
Nicola Seitz
17.00 UhrVerantwortungsteilung zwischen Standt und Land: Großschutzgebieteanschließend Diskussion
Dr. Matthias Galle
18.00 UhrAbendessen
19.30 UhrZur Bedeutung von Erfahrungen im Umgang mit Migration. Das Beispiel der niedersächsischen Samtgemeinde Sögelanschließend Diskussion
Lien Lammers M.A.
20.30 UhrBegegnungen und Gespräche in den Salons des Schlosses
07.45 Uhr
Morgenandacht auf der Seeterrasse
Martin Waßink
08.00 Uhr
Frühstück
09.00 Uhr
Die Mischung macht´s! Ressourcen der Koproduktion dörflicher Daseinsvorsorge von und für junge(n) Menschenanschließend Diskussion
Dipl.-Ing. Anja Neubauer-Betz
10.00 Uhr
Marginalisierungsprozesse in Dörfern und deren Bedeutung für die soziale Arbeitanschließend Diskussion
Jessica Schneider
11.00 Uhr
Kaffeepause
11.30 Uhr
Von Vöglein, Piraten bis Kleinkunstbühnen auf dem Mars – Ergebnisse aus der Forschung zu kulturellem Engagement und Regionalentwicklung in ländlichen Räumenanschließend Diskussion
Maria Rammelmeier
12.30 Uhr
Mittagessen
14.00 Uhr
Die Zukunft der Dorfentwicklung im Lichte neuer Verantwortungsstrukturen und Planungsmethodenanschließend Diskussion
Dr. Zora Becker M.A.
15.30 Uhr
Kaffeepause
16.00 Uhr
Erfolgs- und Risikofaktoren einer nachhaltigen Finanzierung von kleinen Kommunenanschließend Diskussion
Nicola Seitz
17.00 Uhr
Verantwortungsteilung zwischen Standt und Land: Großschutzgebieteanschließend Diskussion
Dr. Matthias Galle
18.00 Uhr
Abendessen
19.30 Uhr
Zur Bedeutung von Erfahrungen im Umgang mit Migration. Das Beispiel der niedersächsischen Samtgemeinde Sögelanschließend Diskussion
Lien Lammers M.A.
20.30 Uhr
Begegnungen und Gespräche in den Salons des Schlosses
Freitag, 03. September 2021
07.45 UhrMorgenandacht auf der Seeterrasse
Martin Waßink
08.00 UhrFrühstück
09.00 UhrKooperation und Teilen von Verantwortung: wie kann ein kirchliches Netzwerk zur Kommunal- und Regionalentwicklung beitragen?anschließend Diskussion
Martin Waßink
10.00 UhrÜbernahme von Verantwortung in ländlichen Räumen: Perspektiven aus Forschung und PraxisPodiumsdiskussion mit
Dr. Anne Ritzinger
Britta Hundesrügge
Brigitte Grande M.A. (1. Vorsitzende des Freundeskreises)
Moderation:
Prof. Dr. Karl Martin Born
11.30 UhrKaffeepause
11.45 UhrAbschlussdiskussion der Betreuenden des beteiligten Promotionskollegs*Moderation:
Prof. Dr. Ulrich Harteisen
12.30 UhrMittagessen und Ende der Tagung
07.45 Uhr
Morgenandacht auf der Seeterrasse
Martin Waßink
08.00 Uhr
Frühstück
09.00 Uhr
Kooperation und Teilen von Verantwortung: wie kann ein kirchliches Netzwerk zur Kommunal- und Regionalentwicklung beitragen?anschließend Diskussion
Martin Waßink
10.00 Uhr
Übernahme von Verantwortung in ländlichen Räumen: Perspektiven aus Forschung und PraxisPodiumsdiskussion mit
Dr. Anne Ritzinger
Britta Hundesrügge
Brigitte Grande M.A. (1. Vorsitzende des Freundeskreises)
Moderation:
Prof. Dr. Karl Martin Born
11.30 Uhr
Kaffeepause
11.45 Uhr
Abschlussdiskussion der Betreuenden des beteiligten Promotionskollegs*Moderation:
Prof. Dr. Ulrich Harteisen
12.30 Uhr
Mittagessen und Ende der Tagung

Referierende

Referierende

Dr. Zora Becker, M.Sc., Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung, baron mobility service gmbh, Bremen
Dr. Matthias Galle, M.Sc., Landschaftsökologe, Beauftragter für Klimaschutz und Klimaanpassung des Landkreises Vechta, Stemshorn
Brigitte Grande, M.A., Kulturmanagerin, ehemalige Gemeinderätin Tutzing, Vorsitzende des Freundeskreises der Evangelischen Akademie Tutzing e.V., Tutzing
Britta Hundesrügge, Journalistin, 3. Landrätin Kreis Starnberg, Kreis- und Gemeinderätin, Gauting
Lien Lammers, M.A. Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung, AgendaRegio GmbH, Kiel
Prof. Dr.-Ing. Ines Lüder, Architektin, Professorin für Städtebau, Regionales Bauen und Entwerfen an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim/ Holzminden/Göttingen, Berlin
Anja Neubauer-Betz, Dipl.-Ing. Stadt- und Regionalplanung, Lehrbeauftragte an der Hochschule Neubrandenburg und der Universität Leuphana Lüneburg, Berlin
Maria Rammelmeier, Sozialpädagogin (M.A.), Kulturmanagerin, Lauterhofen
Dr. Anne Ritzinger, Dipl.-Geographin, Bayerische Verwaltung für Ländliche Entwicklung, Bereich Zentrale Aufgaben (BZA), München
Jessica Schneider, Diplom-Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin, HAWK Holzminden, Zukunftszentrum Holzminden-Höxter, Hameln-Pyrmont
Nicola Seitz, Diplom-Volkswirtin, Selbständige Dozentin, Wilhelmshaven
Martin Waßink, M.A. Volkswirt, Studienleiter, Evangelische Akademie Tutzing
Julia Weigt, M.A., Soziologin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung (ISGM), Universitätsklinikum Magdeburg, Schorfheide
 
 
*Betreuende des Beteiligten Promotionskollegs

Apl. Prof Dr. Karl Martin Born, Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten, Sprecher des Arbeitskreises „Dorfentwicklung“ in der Deutschen Gesellschaft für Geographie, Universität Vechta
Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Generalsekretär und Leiter der Geschäftsstelle der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL), Vorsitzender des Beirats für Raumentwicklung beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), Hannover
Prof. Dr. Alexandra Engel, Mitglied des Direktoriums und Sprecherin der Forschungsgruppe Teilhabe, bürgerschaftliches Engagement und Soziale Arbeit am Zukunftszentrum Holzminden-Höxter, Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen an der HAWK in Holzminden
Prof. Dr. Uwe Fachinger, Leiter des Fachgebiets Ökonomie und demographischer Wandel, Institut für Gerontologie, Universität Vechta
Prof. Dr.-Ing. Birgit Franz, Hochschule für angewandte Kunst und Wissenschaft (HAWK) in Hildesheim, Fachgebiet Denkmalpflege und Bauwerkserhaltung, Mitglied der Arbeitsgruppe Fachliche Fragen beim Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK) und in der Niedersächsischen Denkmalkommission, Hildesheim
Prof. Dr. Ulrich Harteisen, Professor für Regionalmanagement und regionale Geografie an der Fakultät Ressourcenmanagement der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) und Mitglied des Direktoriums des Zukunftszentrums Holzminden-Höxter, Göttingen
Prof. Dr.-Ing. Winrich Voß, Lehrstuhl für Flächen- und Immobilienmanagement, Geodätisches Institut, Sprecher des Forschungszentrums TRUST „Räumliche Transformation – Zukunft für Stadt und Land“, Leibniz Universität Hannover

Preise & Informationen

Veranstaltungsleitung
Martin Waßink, Evangelische Akademie Tutzing

Organisation & Information
Cornelia Spehr, E-Mail: spehr@ev-akademie-tutzing.de; Tel. 08158 251-125. Ihre Anfragen zu der Veranstaltung erreichen uns in der Zeit von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Anmeldung
Ihre Anmeldung erbitten wir über das Online-Formular auf unserer Homepage (s. auch QR-Code). Sie wird von uns bestätigt, ist verbindlich und Voraussetzung für die Teilnahme.
Anmeldeschluss: 18. August 2021

Abmeldung
Sollten Sie an der Teilnahme verhindert sein, bitten wir bis spätestens 25. August 2021 um entsprechende schriftliche Benachrichtigung. Unsere Stornobedingungen entnehmen Sie unserer Homepage.

Preise pro Person für die gesamte Veranstaltungsdauer:

Vortragsgebühr bei Online-Teilnahme                                                                                 30.– €
Vortragsgebühr vor Ort                                                                                                        60.– €
(zzgl. Kaffee/Tee/Kuchen auch bei Teilnahme ohne Verpflegung à 4.– €)

Vollpension
– im Einzelzimmer                                                                                                             182.– €
– im Zweibettzimmer                                                                                                         138.– €
– im Zweibettzimmer als EZ                                                                                              198.– €
Kurzzeitzuschlag für eine Übernachtung                                                                             10.– €
Verpflegung (ohne Übernachtung/Frühstück)                                                                     62.– €

Wir bitten um Begleichung bei Anreise durch Barzahlung oder EC-Karte. Bestellte und nicht in Anspruch genommene Einzelleistungen können nicht rückvergütet werden.
Die Tagung wird zu einem erheblichen Teil aus Kirchensteuermitteln finanziert.

Preisnachlass
Auszubildende, SchülerInnen, StudentInnen (bis zum 30. Lebensjahr) und Arbeitsuchende erhalten eine Ermäßigung von 50 %. Journalist-Innen wird der Teilnahmebeitrag erlassen, wenn ein aktueller Presseausweis einer ausstellungsberechtigten Organisation zusammen mit dem Auftrag zur Berichterstattung vorliegt. Eine Kopie Ihres Ausweises schicken Sie uns bitte mit Ihrer Anmeldung zu.

Weitere Informationen zu
Stornobedingungen/Ermäßigung/Schlosseuro/Datenschutz/AGB/Hygienekonzept/umweltfreundlicher Anreise und mögliche Sonderkost finden Sie unter dem Titel der Tagung auf unserer Homepage:
www.ev-akademie-tutzing.de (s. auch QR-Code)

Bildnachweis: © Ines Lüder
Veranstaltungsnummer: 0012022

Ort & Anreise

Evangelische Akademie Tutzing / Schlossstraße 2+4 / 82327 Tutzing

Planen Sie Ihre Anreise schnell und einfach bei unserem Partner Green Mobility:

 


 
Dort finden Sie alle Anreisemöglichkeiten (mit dem PKW, Nah-/Fernverkehr, …) zu uns im direkten Vergleich
mit Hilfe von Echtzeitdaten und sparen sich so die zeitaufwendige Suche bei unterschiedlichen Anbietern.
 
Die Akademie verfügt nur über eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen. Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Die Deutsche Bahn bietet auch die Möglichkeit, für Fahrten zu Seminaren und Tagungen das Veranstaltungsticket (VaT) im Geschäftskundenportal "CLASSIC" bzw. in der Großkundenlösung zu buchen.
 
MIT ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN
Ab München Hbf: S-Bahn S6 (Tiefgeschoss) bis Endstation Tutzing oder Regionalbahn in Richtung Garmisch
bzw. Kochel. Fußweg vom Bahnhof zur Akademie: ca. 10 Minuten – Bahnhofstraße, Hallberger Allee,
Hauptstraße, Schlossstraße.
 
Tagungsgäste, die zur Anreise öffentliche Verkehrsmittel benutzen und dieses durch Vorlage ihres Fahrscheins (Mindestbetrag: 10.– €) an der Rezeption nachweisen können, erhalten auf den vollen (nicht ermäßigten) Tagungsbeitrag einen Preisnachlass.
Bitte beachten Sie abweichende Regelungen bei einzelnen Sonderveranstaltungen, z.B. Tagungen im Jungen Forum, Tages- und Abendveranstaltungen oder Konzerte!
 
MIT  DEM PKW
Mit dem Auto fahren Sie von München auf der A95 in Richtung Garmisch bis zur Abzweigung Starnberg,
von Starnberg auf der B2 bis Traubing, danach Abzweigung links nach Tutzing.