Abitur – und dann? 2016

26. - 27. Februar 2016

Inhalt

I DID IT MY WAY!
                                   Frank Sinatra (1915-1998)
Nur, was ist er, der eigene Weg? Bisher hat ihn die Schule diktiert. Stundenpläne, Notendruck, Prüfungen. Zum Nachdenken über Ideen, Interessen, Ziele war kaum Zeit. Das Ende der Schulzeit in Sicht, stellen sich Fragen: Was mach’ ich nach dem Abi? Was soll ich studieren? Was will ich werden? Vielleicht nicht alles, aber vieles ist möglich. Nur wie, wofür sich nun selber entscheiden? Wonach sich richten? Lust hätte ich schon, auf dieses, auf jenes. Aber da ist auch der Markt. Lieber auf Nummer sicher gehen oder doch dem Wunschtraum folgen? Und wenn ich mich verwähle? Was dann?

Wir leben in einer unübersichtlichen, rasenden, kunterbunten Welt. Wer weiß schon, was die Zukunft bringt. Aber wer sich kennt, weiß, was er will oder schon kann, erspart sich womöglich Sackgassen. Vielleicht willst Du erst dies oder jenes ausprobieren, um Erfahrung zu sammeln. Es gibt Kopf-, Hand- und Beinarbeit, Kreatives wie Routinen, Natur draußen wie Neonlicht drinnen, freischaffend oder Kollektiv, Hightech, Handwerk, Soziales oder Kunst, Politik, Kirche, und fünf Sinne: Bin ich mehr ein Seher, Hörer, Riecher, Schmecker oder Taster? Den eigenen Weg finden, das ist nicht nur ein Problem, das ist zuerst ein Privileg, ein Geschenk, eine Freiheit. Nütze die Chance. Schau Dir die wirklich konkreten, nicht nur phantasierten, Optionen, Anlagen, Neigungen und Abneigungen, Stärken und Schwächen an. Wer ein Fahrrad will, geht umsonst in eine Apotheke.

In Workshops und Gesprächen wollen wir daher Impulse geben, Möglichkeiten vorstellen, mit Euch AbiturientInnen über Euren Weg nachdenken. Einer Entscheidung geht ein Denkprozess voraus. Menschen, die schon Verschiedenes gemacht, manchen Irrtum begangen, manch neue Richtung eingeschlagen haben, wollen Euch dabei begleiten. Ihr könnt mit „Berufsprofi s“ herausfinden, wie sich Eure „Pfunde“ auf die Waagschale der Tat werfen lassen. Studierende erzählen von ihren Erfahrungen und stehen Euch Rede und Antwort. Mach dein Ding!
Euren Weg finden, zumindest eine Idee bekommen, was Euch als lebendige Arbeit erfüllen könnte, dazu heißen wir Euch herzlich willkommen im Schloss Tutzing am Starnberger See!

Reg. Dir. Franz Muschol
Leiter Zentrale Studienberatung, LMU München für Abi-Tagungsteam
Pfr. Dr. phil. Jochen Wagner
Studienleiter, stellv. für das Junge Forum, Evangelische Akademie Tutzing

Tagungs-Programm

Freitag, 26. Februar 2016
11.00 UhrAnkommen
11.30 UhrAbitur - und dann?Begrüßung
Franz Muschol & Pfr. Dr. phil. Jochen Wagner
Vorstellung des Teams
12.30 UhrMittagessen
14.00 UhrAbitur und dann - welche Möglichkeiten gibt es?Daniela Hodapp
15.30 UhrKaffeepause
16.00 Uhr"Man wird ja wohl noch träumen dürfen!"Wunschstudium, Traumberuf, - Illusion, Realität, Herausforderung?
Workshops parallel zum Kennenlernen und Einstieg ins Thema
18.00 UhrVon der Qual zur guten Wahl?Dr. Sybille Heintz
18.30 UhrAbendessen
19.30 UhrStudieren ist auch keine LösungProf. Dr. Harald Lesch
20.30 UhrSalongespräche und Musik live in der Schlossdiele
Samstag, 27. Februar 2016
07.45 UhrGedanken am MorgenPfr. Dr. phil. Jochen Wagner
09.00 UhrWorkshops nach Themen der Teammitglieder
Je besser man plant, umso härter trifft der ZufallMonika Bierig
Mein Traumstudium und dann? Wie soll ich damit später bloß Geld verdienen?Elisabeth Doll
Was kann ich, was will ich - und wie finde ich heraus, was zu mir passt?Daniela Hodapp
Warum es im Leben keine falschen Entscheidungen gibtNicola Knoch
Lebenslauf und Passion, ein Widerspruch?Dr. phil. Peter Lämmermann
Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am EndeFranz Muschol
(Demokrit)
Was wollte ich bevor ich mußte, was konnte ich als ich noch durfte?Pfr. Dr. phil. Jochen Wagner
11.00 UhrKaffeepause
11.15 UhrStudium konkret IGespräche mit Studierenden verschiedener Fachrichtungen
12.30 UhrMittagessen
14.00 UhrStudium konkret IIGespräche mit Studierenden verschiedener Fachrichtungen
15.30 UhrIch hole mir Rat!Meine persönliche Fragen
Individuelle Beratung durch die Teammitglieder
...und was kann man damit später mal machen?
16.30 UhrÜber Geisteswissenschaftler und alle anderen, die auch nichts Anständiges gelernt habenAlexander Burkhard
17.30 UhrEnde der Tagung (Lunchpakete)

Referierende

Tagungsteam
Monika Bierig, Dipl. Sozioökonomin, Berufsberaterin, Agentur für Arbeit Kempten/Memmingen
Dr. phil. Annette Elisabeth Doll, Studienberaterin, Zentrale Studienberatung LMU München
Daniela Hodapp, Studienberaterin, Zentrale Studienberatung Universität Regensburg
Nicola Knoch, Individuelle CSR Beratung, Dipl. Ing. Bau- und Umwelttechnik, München
Dr. phil. Peter Lämmermann, Kfz-Mechaniker, Krankenpfleger, Gerontologe, Vertriebsleiter Medizintechnik, Cadolzburg
Reg.-Dir. Franz Muschol, Leiter Zentrale Studienberatung LMU München
Pfr. Dr. phil. Jochen Wagner, Studienleiter, Evangelische Akademie Tutzing

Studierende
Daniela Beer, Medizin, LMU München 
Leopold Dillmann, Bachelor BWL, LMU München
Julia Gollnow, Jura, LMU München
Sophie Kahlau, Psychologie, Universität Wien
Matthias Kraus, Duales Studium Elektrotechnik, Ausbildung Elektroniker, OTH Regensburg
Ivona Ramljak, Pharmaceutical Sciences, LMU München
Alexandra Scharl, Lehramt,  Uni Regensburg
Veronika Schmidt, Kunstgeschichte, -pädagogik, Kunst Musik Theater, LMU München
Alexandra Sofrenovic, Romanistik, VWL, LMU München
Sebastian Sprenger, Umwelt- und Verfahrenstechnik, Uni Innsbruck
Rebecca Widera, Kommunikationsdesign, LMU München
Katharina Winkler, Soziologie, Philosophie, LMU München
Sophie Vetter, Stud. Architektur, LMU München
Alin Zinner, Komparatistik, LMU München
 

Referierende
Alex Burkhard, Poetry Slamer, Skandinavist, München
Dr. Sybille Heintz, Dipl. Psych., Zentrale Studienberatung Universität Regensburg
Prof. Dr. Harald Lesch, Astrophysik, Ludwig-Maximilian-Universität und Naturphilosophie, Hochschule der Jesuiten, München

Ort & Anreise

Evangelische Akademie Tutzing / Schlossstraße 2+4 / 82327 Tutzing

Planen Sie Ihre Anreise schnell und einfach bei unserem Partner Green Mobility:
Dort finden Sie alle Anreisemöglichkeiten (mit dem PKW, Nah-/Fernverkehr, …) zu uns im direkten Vergleich
mit Hilfe von Echtzeitdaten und sparen sich so die zeitaufwendige Suche bei unterschiedlichen Anbietern.
 
Die Akademie verfügt nur über eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen. Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Die Deutsche Bahn bietet auch die Möglichkeit, für Fahrten zu Seminaren und Tagungen das Veranstaltungsticket (VaT) im Geschäftskundenportal "CLASSIC" bzw. in der Großkundenlösung zu buchen.
 
MIT ÖFFENTLICHEN VERKEHRSMITTELN
Ab München Hbf: S-Bahn S6 (Tiefgeschoss) bis Endstation Tutzing oder Regionalbahn in Richtung Garmisch
bzw. Kochel. Fußweg vom Bahnhof zur Akademie: ca. 10 Minuten – Bahnhofstraße, Hallberger Allee,
Hauptstraße, Schlossstraße.
 
Tagungsgäste, die zur Anreise öffentliche Verkehrsmittel benutzen und dieses durch Vorlage ihres Fahrscheins (Mindestbetrag: 10.– €) an der Rezeption nachweisen können, erhalten auf den vollen (nicht ermäßigten) Tagungsbeitrag einen Preisnachlass von 10.– €.
 
MIT  DEM PKW
Mit dem Auto fahren Sie von München auf der A95 in Richtung Garmisch bis zur Abzweigung Starnberg,
von Starnberg auf der B2 bis Traubing, danach Abzweigung links nach Tutzing.