Ethik & Gesundheit

Medizin, Gesundheitspolitik & Ethik in der Medizin

Wie gut unsere Gesellschaft zusammenhält, zeigt sich am besten an ihren Rändern und Bruchstellen sowie in Zeiten von Krisen und Zerbrechlichkeit. Dann schlägt die Stunde der Ethik, weil sie nach Werten, Normen und dem möglichen Aushandeln von Interessen fragt. Menschen, die krank sind oder alt, schwach und hilfsbedürftig, fordern uns heraus. Wie wir mit schwierigen Fragen zum Leben, zur Gesundheit und zum Sterben umgehen ist oft eine ethische Schwelle, die nur im Dialog und im Gespräch zu meistern ist. Diesem Austausch dienen die Tagungen der Akademie.

Ethik & Gesundheit
Hungern bis der Tod kommt?
Ethik & Gesundheit

Hungern bis der Tod kommt?

27. - 29. Oktober 2017

Wenn Menschen nicht mehr leben wollen, wählen sie zunehmend den freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit. Was die einen Sterbefasten nennen, markieren andere als Suizid. Menschen, die dabei begleitet werden wollen, stoßen auf moralische Zweifel bei denen, die ihnen eigentlich beistehen sollen. Unterschiedliche Werte kollidieren. Medizin-Theologie-Symposium
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Bleibt bei mir! – Depression und Beziehung
Ethik & Gesundheit

Bleibt bei mir! – Depression und Beziehung

27. - 28. November 2017

Depression betrifft direkt oder indirekt jeden. Sie greift um sich, aber sie ist oft gut behandelbar. Welche Rolle spielen Nähe und Beziehung in der Behandlung? Und welche Therapieansätze gibt es? Nicht nur ein Forschungsgespräch.
Stadtluft macht frei, kriminiell und krank?
Ethik & Gesundheit

Stadtluft macht frei, kriminiell und krank?

02. - 04. März 2018

Die Art unseres Zusammenlebens ist entscheidend dafür, wie wir Krisen bewältigen. Das gilt für einzelne Menschen wie auch für Organisationen und Städte. Welche Rolle spielen dabei Kunst und Kultur? Wie stärken sie Stadtgesellschaften bei Verletzungen ihrer ökologischen, ökonomischen, sozialen oder institutionellen Systeme? Für eine Stadtkultur der Resilienz!
K.R.E.B.S.
Ethik & Gesundheit

K.R.E.B.S.

06. - 08. April 2018

Er gilt als bedrohlich, kann jeden treffen, ist aber heute vielfach heilbar! Krebs ist nicht nur individuelles Schicksal, sondern auch Metapher und Spiegel für den Zustand der Gesellschaft. Was wuchert und streut, macht uns krank – wir sprechen von „Unheilbarem“. Wie verändern Medizin und Therapie diese Zusammenhänge?