Veröffentlichungen : Wirtschaft

Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik

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Die Zeit der Krisen ist nicht vorbei. Krisenpotenziale werden derzeit auf verschiedenen Ebenen sichtbar. Nicht nur in der EU müssen Probleme unter den Vorzeichen polit-ökonomischer Volatilität gelöst werden. Termini wie Ansteckung, systemisches Risiko und Resilienz beginnen im wirtschaftspolitischen Diskurs eine Rolle zu spielen. Zeichnen sich hier wirklich veränderte Problemhorizonte im Anschluss an die Ära der Great Moderation ab, als man glaubte, alles im Griff zu haben?

Solch weitreichende Fragen begründen die Vielfalt der Ebenen, auf denen in vorliegendem Band die Lehren aus der Krise diskutiert werden:

  • Der systematische Einbezug von Finanzmärkten und von Verteilungsaspekten in makroökonomisches Denken.
  • Der mögliche Nutzen paradigmatischer Vielfalt, z.B. keynesianischer und österreichischer Ansätze der Konjunkturtheorie.
  • Das Potenzial neuerer Modellierungskonzepte (z.B. Multi-Agenten-Modelle) sowie längere Zeit etwas vernachlässigter Konzepte wie Built-in-flexibility und
    Saldenmechanik.

Einige Aufsätze verbinden dies mit grundsätzlichen Überlegungen zur Interdependenz von Krisen in den ökonomischen und politischen Subsystemen der globalisierten Welt