Referat für Soziales, Familie und Generationen, Geschlechter- und Gleichstellungsfragen, Geschichte

Ulrike Haerendel (geb. 1964) studierte Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität München. Nach dem Magisterexamen 1989 arbeitete sie dort am Institut für Neuere Geschichte. Ihre Dissertation schloss sie 1996 ab und wechselte dann an die Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Von 1999 bis 2009 arbeitete sie in verschiedenen wissenschaftlichen Projekten an der Universität Kassel und am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht in München. Daneben wirkte sie an stadtgeschichtlichen Ausstellungsprojekten mit und erarbeitete historische Themenpfade durch München. Seit 2009 ist sie an der Evangelischen Akademie Tutzing Studienleiterin für Soziales, Familie und Generationen, Geschlechter- und Gleichstellungsfragen sowie Geschichte. Mit ihrem Mann und zwei Kindern lebt sie in Garching bei München.

Publikationen

Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des Nationalsozialismus, zur Geschichte der Sozialpolitik und zur Geschlechtergeschichte. Neueste Veröffentlichungen:

  • Frauen, Männer und die Konstruktion der Rentenversicherung im Kaiserreich, in: Ulrich Becker, Hans Günter Hockerts und Klaus Tenfelde (Hrsg.), Sozialstaat Deutschland. Geschichte und Gegenwart, Bonn (Dietz) 2010, S. 45-66
  • Die Frauenaltersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung: Geschichte, Funktion, Vergleiche mit dem Ausland, in: Stefan Ruppert (Hrsg.), Lebensalter und Recht. Zur Segmentierung des menschlichen Lebenslaufs durch rechtliche Regelungen seit 1750, Frankfurt a.M. 2010, S. 127-150
  • Frauen, Männer und die „Machtergreifung“ – Beobachtungen aus der Geschlechterperspektive, in: Andreas Wirsching (Hrsg.), Das Jahr 1933. Die nationalsozialistische Machteroberung und die deutsche Gesellschaft, Göttingen 2009, S. 30-44

Themen

Familie & Generationen
Geschichte
Geschlechterfragen
Gesellschaft & Soziales