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Verleihung des Marie Luise Kaschnitz-Preises an Pascal Mercier
Der Schriftsteller Pascal Mercier wurde am Sonntag, den 19. November 2006, mit dem Marie Luise Kaschnitz-Preis der Evangelischen Akademie Tutzing ausgezeichnet.
Pascal Mercier, der im bürgerlichen Leben Peter Bieri heißt, ist hauptberuflich Professor für Sprachphilosophie und Analytische Philosophie an der FU Berlin. Seine höchst aufregend und wunderbar leicht geschriebenen Romane thematisieren die großen, existentiellen Fragen des menschlichen Lebens: das Sein, den Tod, die Zeit.
In seinem neuesten Werk Nachtzug nach Lissabon, mit dem Mercier eine Reise durch unser Denken und Fühlen als intelligentes und sinnliches Lesevergnügen geschaffen hat, verknüpft er in faszinierender Weise die Fragen nach der Freiheit des Willens und nach den Grenzen unserer Selbsterkenntnis.
In seiner Laudatio würdigte Professor Jürgen Trabant die vollendete sprachliche Eleganz in den Werken von Mercier: "Seine Worte sind Poesie und werfen Licht auf die Sprache als eines der ganz großen Dinge der Welt."
Die Laudatio und die Dankesrede von Pascal Mercier erhalten Sie hier:
Über die Preisverleihung berichten wir ausführlich in der kommenden Ausgabe der Tutzinger Blätter.
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| Der Preisträger Professor Peter Bieri, alias Pascal Mercier |
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| Akademiedirektor Friedemann Greiner (li.) und Laudator Professor Jürgen Trabant (re.) gratulierten dem Schriftsteller Pascal Mercier zu der Auszeichnung. |
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Grosse Koalition - Kleiner Nenner
Herbsttagung des Politischen Clubs
Ein Jahr nach dem Beginn der Großen Koalition hatte der Politische Club der Akademie eine umfassende Standortbestimmung vorgenommen. Führende Politiker aus dem Bundestag und den Ländern betonten einerseits die tragfähigen Gemeinsamkeiten der Berliner Koalition, kritisierten aber andererseits mit deutlichen Worten die Arbeit der Regierungsparteien.
Ein Höhepunkt der Tagung war das Grundsatzreferat von Altbundeskanzler Helmut Schmidt (87), der aus der Erfahrung eines langen Politiker-Lebens eine Linie von den Koalitionen der Weimarer Republik bis zur jetzigen Großen Koalition zog.
Den Vortrag von Altbundeskanzler Helmut Schmidt erhalten Sie hier:
Einen ausführlichen Bericht über die Herbsttagung des Politischen Clubs erhalten Sie in der kommenden Ausgabe der Tutzinger Blätter.
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| Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt benannte die hauptsächlichen Herausforderungen der Großen Koalition: Massenarbeitslosigkeit, Globalisierung und die demografische Entwicklung.
"Wenn die Massenarbeitslosigkeit nicht bewältigt wird, kann es zu einem schwerwiegenden innenpolitischen Strukturumbruch kommen", gab der Altbundeskanzler dem Publikum zu bedenken. |
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| Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) sprach sich dafür aus, dass die Große Koalition das Vertrauen der Menschen in die Politik wieder stärken müsse.
"Die Wähler müssen erkennen, dass politische Versprechen eingelöst werden und Prognosen auch eintreffen", bekräftigte Koch. |
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| Der SPD-Fraktionschef Peter Struck sah keine Anzeichen für ein Auseinanderdriften der Großen Koalition.
"Die Gemeinsamkeiten der Koalitions-Parteien reichen bis zur nächsten Bundestagswahl 2009. Frau Merkel macht einen guten Job", betonte der SPD-Fraktionsvorsitzende. |
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| Der Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Hermann Otto Solms (FDP), zeigte sich "persönlich enttäuscht" über die Zwischenbilanz der Großen Koalition nach einem Jahr. Sie sei "nicht in der Lage, die großen Probleme unserer Gesellschaft zu lösen." |
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| Der Kapitän des Flüchtlingsschiffs Cap Anamur, Stefan Schmidt (li.), und der ungarische Menschenrechtler Ferenc Köszeg (re.) wurden mit dem neu geschaffenen Preis der Stiftung PRO ASYL geehrt. |
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| Die stellvertretende Bundestagspräsidentin Petra Pau (Linkspartei) und die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth (re.) wandten sich gegen eine Errichtung staatlicher Mauern zur Eindämmung der Flüchtlingsströme. |
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20 Jahre PRO ASYL
Die Hilfsorganisation PRO ASYL, die rund 13.000 Mitglieder hat, wurde am 8. September 1986 in Frankfurt am Main gegründet. Der Gründung war eine Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing im oberfränkischen Hof vorausgegangen, bei der der damalige Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen in Deutschland, Rene van Royen, und Pfarrer Jürgen Micksch, bis heute Vorsitzender von PRO ASYL, die Idee einer bundesweiten Flüchtlings-Organisation entwickelt hatten.
Aus diesen Anfängen im Rahmen der Akademiearbeit sei eine "erfolgreiche und hoffungsstiftende Geschichte" geworden, sagte Akademiedirektor Friedemann Greiner. PRO ASYL setze sich tatkräftig für Menschen ein, die "gestrandet, wortlos und rechtlos sind" und in den "Verschiebebahnhöfen operativer Politik unter die Räder kommen".
Eines der Hauptanliegen der Hilfsorganisation ist eine gesetzliche Bleiberechtsregelung für die 120.000 in Deutschland geduldeten Flüchtlinge.
Über das 20-jährige Bestehen von PRO ASYL berichten wir ausführlich in der kommenden Ausgabe der Tutzinger Blätter.
Weitere Informationen zu PRO ASYL erhalten Sie hier.
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Integration: Zauberformel - Probleme - Notwendigkeit
Sommertagung des Politischen Clubs
In Deutschland gibt es nach Aussage von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nur noch eine "sehr geringe dauerhafte" Zuwanderung. Für die kommenden Jahre sei mit jeweils weniger als 100.000 Einwanderern zu rechnen, was keine "aufregende Zahl" bei einer Gesamtbevölkerung von 80 Millionen sei, sagte Schäuble auf der Sommertagung des Politischen Clubs. Auch die Zahl der Asylbewerber gehe zurück und werde für 2006 unter 30.000 liegen.
Um die Integration dieser Bevölkerungsgruppen voranbringen zu können, sind Schäuble zufolge eine frühe Vermittlung von ausreichenden Deutschkenntnissen für Kinder vor der Einschulung und ein fundierter Dialog mit dem Islam nötig. (Starnberger Merkur, 3.7.2006)
Mehr über die Sommertagung des Politischen Clubs erfahren Sie in der kommenden Ausgabe der Tutzinger Blätter.
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| "Ausreichende Deutschkenntnisse sind für die Integration unerlässlich", betonte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU). |
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| In einem Gespräch mit dem Kabarettisten Christoph Süß über Ausländerintegration bekannte TATORT-Kommissar Miroslav Nemec: "Jetzt weiß ich, dass ich einen Migrationshintergrund habe." |
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Kammermusikfest des ARD-Wettbewerbs
Erstmalig findet dieses Jahr das "Kammermusikfest des ARD-Wettbewerbs" in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Tutzing statt. Und erstmalig lädt die junge internationale Künstlerelite die Öffentlichkeit zu zwei abendlichen Kammermusik-Konzerten in das Tutzinger Schloss ein.
Die öffentlichen Konzerte finden am 14. Juni 2006, um 20:00 Uhr und am 16. Juni 2006, um 20:00 Uhr statt.
Karten für die Konzerte sind ab sofort an der Rezeption der Evangelischen Akademie Tutzing für 15,-- Euro, ermäßigt für 10,-- Euro, erhältlich.
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Karim Aga Khan IV. erhielt den Toleranzpreis
Karim Aga Khan IV., das geistliche Oberhaupt der Ismaeliten, wurde am 20. Mai 2006 mit dem Toleranzpreis der Evangelischen Akademie Tutzing ausgezeichnet. Damit sollten die Verdienste des Aga Khans für eine Verständigung zwischen dem Islam und der westlichen Welt sowie sein humanitäres Engagement gewürdigt werden. Das von Aga Khan finanzierte "Aga Khan Development Network" gilt als weltweit größte private Entwicklungshilfe-Organisation. Allein in Afghanistan stellt sie über 80 Millionen Dollar für den Wiederaufbau zur Verfügung.
Der Aga Khan stehe für einen "offenen, dialogfähigen und toleranten Islam" sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in seiner Laudatio. Für Deutschland sei der Aga Khan ein wichtiger Partner in der Entwicklungspolitik.
Akademiedirektor Friedemann Greiner hob hervor, dass der Missbrauch der Religionen dort besonders drohe, wo soziale Not und Rechtlosigkeit den Nährboden für die Manipulation der Massen bieten. Mit seinen Entwicklungshilfeprojekten hole der Aga Khan diese Menschen aus der Verzweifelung zurück und gebe ihnen eine Zukunft.
Der Aga Khan betonte in seiner Dankesrede, dass echte Toleranz ein "zutiefst religiöses Bekenntnis" sein könne, wenn sie von dem individuellen Wert jedes einzelnen Menschen ausgehe. Zur Lösung der weltweiten Konflikte sei eine neue "kosmopolitische Ethik" nötig, die in einer starken Kultur der Toleranz wurzelt.
Die gehaltenen Reden erhalten Sie hier:
Über die Verleihung des Toleranzpreises berichten wir ausführlich in der kommenden Ausgabe der Tutzinger Blätter.
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| Akademiedirektor Friedemann Greiner, seine Hoheit der Aga Khan und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier bei der Verleihung des Toleranzpreises |
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| Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier würdigte den Aga Khan als "wirklichen Weltbürger", der "unerschrocken Tag für Tag gegen Ressentiments und Rückständigkeit" kämpfe. |
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| Akademiedirektor Friedemann Greiner (li.) heißt den neuen Leiter des Politischen Clubs, Bundesminister a.D. Dr. Theo Waigel, herzlich willkommen. |
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| Auf der Frühjahrstagung des Politischen Clubs begrüßte Theo Waigel als Referenten unter anderem: Staatsminister a.D. Peter Gauweiler und den ehemaligen Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion Wolfgang Gerhardt. |
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Weltmacht und Weltordnung - Die Rolle der USA in einer globalen Welt
Frühjahrstagung des Politischen Clubs
Mit der Veranstaltung "Weltmacht und Weltordnung - Die Rolle der USA in einer globalen Welt" hatte der ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel erstmals eine Tagung des Politischen Clubs geleitet.
Bei der Auftaktveranstaltung Waigels diskutierten Experten und Politiker über den weltpolitischen Kurs, den die USA künftig einschlagen, den Part den Europa dabei übernehmen sollte und was die deutsche Politik dazu beitragen kann.
Über die Frühjahrstagung des Politischen Clubs berichten wir in der kommenden Ausgabe der 'Tutzinger Blätter'.
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Das große Monopoly - Medienmarkt Deutschland
25. Tutzinger Medientage
Auf den 25. Tutzinger Medientagen hatten Politiker, Journalisten und Medienwissenschaftler kontrovers über die Regulierung des Medienmarkts und die Medienkonzentration diskutiert.
Nachdem ausländische Finanzinvestoren wie David Montgomery Zeitungen bei uns aufkaufen, der Axel-Springer-Konzern jedoch die Senderfamilie ProSieben/SAT1 nicht übernehmen durfte, stellte sich auf den Tutzinger Medientagen die Frage, ob unser Medien- und Kartellrecht noch zeitgemäß sei und ob es nicht einem globalisierten Medienmarkt angepasst werden müsse.
Fest steht, dass durch die Medienkonzentration in Europa und weltweit der Medienwettbewerb eine neue Dimension erhalten hat.
Mehr darüber in der kommenden Ausgabe unserer Akademiezeitschrift 'Tutzinger Blätter'.
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| Das 25-jährige Jubiläum feierten: Tagungsleiter Axel Schwanebeck, Akademiedirektor Friedemann Greiner, BR-Intendant Prof. Thomas Gruber, BLM-Präsident Prof. Wolf-Dieter Ring, Tagungsleiterin Claudia Cippitelli (Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, GEP) und GEP-Direktor Jörg Bollmann (v.l.). |
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| Bundespräsident Horst Köhler forderte in seiner Festrede eine stärkere Unterstützung der Familien. |
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| Vorbesprechung im Blauen Salon des Tutzinger Schlosses: Bundespräsident Horst Köhler, Akademiedirektor Friedemann Greiner und Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber. |
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Jahresempfang der Akademie 2006
Bundespräsident Horst Köhler hielt die Festrede
In seiner Festrede hat Bundespräsident Horst Köhler dazu aufgerufen, Familien stärker zu unterstützen. Familien bräuchten praktische Hilfe und finanzielle Entlastung, sagte das Staatsoberhaupt beim Jahresempfang der Evangelischen Akademie Tutzing vor mehr als 300 Gästen.
In seinem Plädoyer für eine familienfreundlichere Gesellschaft begrüßte er die von der neuen Bundesregierung geplante Einführung eines Elterngeldes sowie steuerliche Berücksichtigungen von Betreuungskosten. Politik und Gesellschaft müssen jungen Menschen mehr Mut machen, früher eine Familie zu gründen. Obwohl es bereits zahlreiche gute Ansätze in der Bundesrepublik gebe, reichten diese nicht aus.
Das Staatsoberhaupt mahnte in seiner Grundsatzrede zur Familienpolitik eine breite gesellschaftliche Diskussion über eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf an. "Wir müssen uns um spürbare Verbesserungen für Familien und Kinder kümmern." Notwendig seien mehr Rücksicht und Verständnis für Kinder, "mehr Wärme und Aufmerksamkeit für Familien".
Die vollständige Festrede erhalten Sie hier:
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Bundesfinanzminister a.D. Theo Waigel übernimmt die Leitung des Politischen Clubs
Akademiedirektor Friedemann Greiner hat den ehemaligen Bundesfinanzminister Theo Waigel (CSU) ab dem Januar 2006 zum neuen Leiter des Politischen Clubs der Evangelischen Akademie Tutzing berufen.
In der über 50-jährigen Geschichte des Politischen Clubs übernimmt nach Klaus Bölling, Karl Moersch, Cornelia Schmalz-Jacobsen und Bundesminister a.D. Heiner Geißler jetzt der ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel die Leitung dieser bundesweit anerkannten Einrichtung der Evangelischen Akademie Tutzing.
Bei einem Gespräch mit Journalisten im Münchner Presse-Club erklärte Waigel zur Übernahme des Amtes: "Ich bin ein überzeugter Christ, der den politischen Diskurs im Horizont des christlichen Menschenbildes betreibt."
Ein kurzes Interview mit dem neuen Leiter des Politischen Clubs können Sie in der kommenden Ausgabe unserer Akademiezeitschrift lesen.
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| Der ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel übernimmt ab Januar 2006 die Leitung des Politischen Clubs an der Evangelischen Akademie Tutzing |
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| Gäste im Politischen Club: der Staatsrechtler und Steuerexperte Professor Paul Kirchhof und Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer. |
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Der 18. September - demokratisches Reifezeugnis oder kollektiver Irrtum?
Herbsttagung des Politischen Clubs
Der Heidelberger Staatsrechtler und Steuerexperte Paul Kirchhof hatte auf der Herbsttagung des Politischen Clubs Sanktionen für unfaire Politiker gefordert. Im Wahlkampf habe er den Eindruck gewonnen, dass "wer Regeln verletzt, einen Vorteil daraus hat". Wie beim Fussball müssten "Politiker, die ein Foul begehen, eine gelbe Karte bekommen", sagte Kirchhof.
Der neuen Bundesregierung attestierte der Staatsrechtler, dass sie aufgrund der Staatsverschuldung vor Herausforderungen stehe, die "fast nicht zu bewältigen" seien und radikaler Einschnitte bedürften.
Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer lobte die "neue Ernsthaftigkeit", die zwischen Union und SPD bei den Verhandlungen über die große Koalition geherrscht habe.
Näheres erfahren Sie in unserer Akademiezeitschrift 'Tutzinger Blätter'.
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