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TUTZINGER MANIFEST
für die Stärkung der kulturell-ästhetischen Dimension von Nachhaltigkeit
Hervorgegangen aus der Tagung "Ästhetik der Nachhaltigkeit" in der Evangelischen Akademie Tutzing (April 2001) ist das TUTZINGER MANIFEST eine zivilgesellschaftliche Initiative zur Stärkung der kulturell-ästhetischen Dimension von Nachhaltigkeit.
Das Manifest fordert die nationale und internationale Nachhaltigkeitspolitik auf, sich mehr als bisher den gesellschaftlichen Entwicklungspotenzialen von Kultur, Ästhetik und Kunst zu öffnen. Denn der Erfolg des Jahrhundertprojektes Nachhaltigkeit dürfte entscheidend davon abhängen, ob und wie weit es künftig gelingt, neben naturwissenschaftlichen, sozial- und wirtschaftspolitischen Konzepten auch kulturell-ästhetische Gestaltungskompetenzen substanziell in die Umsetzungsstrategien einzubeziehen.
Mit Ihrer Unterschrift und der Weiterverbreitung des Aufrufs TUTZINGER MANIFEST tragen Sie dazu bei
- Nachhaltigkeit im öffentlichen Bewusstsein verstärkt als eine kulturelle Herausforderung erkennbar zu machen und
- Nachhaltigkeitspolitik und Kulturpolitik enger miteinander zu verknüpfen.
Weitere Informationen erhalten Sie über die Kulturpolitische Gesellschaft
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| Die frühere Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer im Gespräch mit Cornelia Schmalz-Jacobsen, Leiterin des Politischen Clubs. |
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| Der frühere CDU-Innenminister Dr. Wolfgang Schäuble. |
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Stolz, Vaterlandsliebe und viele Missverständnisse
Herbsttagung des Politischen Clubs 2001
Politiker aller Bundestagsparteien haben auf der Herbsttagung des Politischen Clubs an der Evangelischen Akademie Tutzing davor gewarnt, bei der Bundestagswahl das Thema "Nationalstolz" den Rechtsradikalen zu überlassen.
Der Nationalstaat sei die noch notwendige Klammer für Demokratie, Rechtssicherheit und Menschenrechte, betonte der frühere CDU-Innenminister Wolfgang Schäuble. Vaterlandsliebe und Patriotismus motiviere im Übrigen viele Menschen, sich aktiv in der Gesellschaft einzubringen.
Die frühere Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer (Bündnis90/ Die Grünen) erklärte, viele Linke hätten nach Jahren der Auseinandersetzung mit der deutschen faschistischen Vergangenheit ein "entspannteres Verhältnis zu Deutschland" gefunden. Sie selbst sei stolz darauf, "meinem Land in einer hohen Position gedient und es im Ausland vertreten zu haben".
(epd-Bayern, Nr. 93 / 19.11.01)
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| Akademiedirektor Friedemann Greiner würdigte Hildegard Hamm-Brücher bei der Verleihung des "Tutzinger Löwen" als streitbar, weltoffen und tolerant. |
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| Unter den Gratulanten befand sich auch Alt-Bundespräsident Walter Scheel. |
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Hildegard Hamm-Brücher mit "Tutzinger Löwen" geehrt
Mit dem "Tutzinger Löwen" ist die FDP-Politikerin Hildegard Hamm-Brücher ausgezeichnet worden. Die 80-jährige Politikerin ist die dritte Persönlichkeit nach Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl und dem ehemaligen Landesbischof Hermann von Loewenich, die die Auszeichnung erhalten hat.
Der Bronzelöwe der Evangelischen Akademie Tutzing steht für Toleranz und Weltoffenheit. Die Auszeichnung wurde anläßlich einer gemeinsamen Tagung mit der Theodor-Heuss-Stiftung überreicht, deren Vorsitzende Hamm-Brücher ist.
Die Tagung stand unter dem Thema "Für Demokratie bürgen". Die liberale Politikerin war 1957 zum ersten Mal als Referentin in der Evangelischen Akademie Tutzing aufgetreten, erinnerte Akademiedirektor Friedemann Greiner. Laudator Christoph Lindenmeyer hob ihre Fähigkeit hervor, Menschen zusammenzubringen (Münchner Merkur, 28.5.2001).
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Einladung zur
Präsentation und zu Führungen
Blockheizkraftwerk
in der Evangelischen Akademie Tutzing
Donnerstag 31. Mai, 2001
Bereits in der zweiten Hälfte der 80er Jahre begann die Evangelische Akademie Tutzing, wirtschaftliches und ökologisches Handeln in ein langfristig angelegtes Energiekonzept zusammen zu führen. Im Zug der anstehenden Erneuerung der Heizungsanlage konnte nunmehr das lange geplante Konzept eines Blockheizkraftwerkes realisiert werden.
Die Akademie stellt dieses als einen Beitrag ihrer Verantwortung im Rahmen der lokalen Agenda 21 einer interessierten Öffentlichkeit vor und bietet dazu Führungen und eine Informations-veranstaltung an. Einrichtungen und Firmen, die ebenfalls derartige Vorhaben überlegen bzw. daran interessiert sind, laden wir ebenso herzlich ein wie darüber hinaus interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Dr. Friedemann Greiner, Direktor
Dr. Martin Held, Studienleiter
Martin Kurz, Verwaltungsleiter
Lesen Sie einen Bericht über das Blockheizkraftwerk, den der Architekt Goetz von Ranke verfasst hat:
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| Die Vorsitzende der Zuwanderungskommission der Bundesregierung, Bundestagspräsidentin a.D. Rita Süssmuth, referierte über die Einwanderungspolitik |
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| Im Park der Akademie:
Bundestagspräsidentin a.D. Rita Süssmuth und Cornelia Schmalz-Jacobsen, Leiterin des Politischen Clubs |
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Einwanderung und Einwanderungspolitik
Politischer Club
Auf der Frühjahrstagung des Politischen Clubs an der Evangelischen Akademie Tutzing sprach sich die Vorsitzende der Zuwanderungskommission der Bundesregierung, Rita Süssmuth (CDU), dafür aus, alle Ausländer zum Deutschkurs zu verpflichten. "Wer auf Dauer hier leben möchte, muss auch Deutsch lernen, und da dürfen wir nicht von jeder Verpflichtung absehen".
Diese Pflicht solle für Neuankömmlinge ebenso gelten wie für schon lange in Deutschland lebende Ausländer. Integration sei kein einseitiger Prozess. "Integration bedeutet nicht Unterwerfung unter eine so genannte Hauptkultur, sondern das langwierige und beiderseitige Einüben ins Zusammenleben", betonte die frühere Präsidentin des Deutschen Bundestags.
(Süddeutsche Zeitung, 19.03.01)
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Das Erbe von 68
Die Debatte um die Vergangenheit des deutschen Außenministers ist zu einem Streit darüber geworden, wie die politischen Widerstandsstrategien der 68er-Generation einzuordnen und wie ihre Ziele und Auswirkungen auf unsere Gesellschaft zu bewerten sind.
Zu fragen ist nach einer differenzierten Beurteilung des Erbes von 68, nach der Relation bestimmter politischer Zwecke zu damit einhergehenden Auseinandersetzungsformen. Zu fragen ist ebenfalls, inwieweit Menschen die Korrektur eigener politischer Positionierung und die Klärung ihrer persönlichen Identität glaubwürdig und produktiv auch in der Zukunft in den demokratischen Prozess einbringen können.
Über die "Revolution" der 68er und die politischen Folgen diskutieren in der Zeit vom
31. März 2001, 15.00 Uhr, bis 1. April, 13.00 Uhr, in der Evangelischen Akademie Tutzing:
Dr. Heiner Geißler, MdB, Bundesminister a.D.
Dr. Konrad Adam, Chefkorrespondent "Die Welt"
Daniel Cohn-Bendit, Europaabgeordneter der Französischen Grünen
Prof. Dr. Hans Mommsen, Historiker
Thomas Schmid, Politischer Redakteur der FAZ
Dr. Friedbert Pflüger, MdB, Vorsitzender des Europaausschusses im Deutschen Bundestag
Claudia Roth, MdB, des. Parteivorsitzende B90/Die Grünen
Prof. Dr. Johano Strasser, Generalsekretär PEN-Club
Moderation: Dr. Friedemann Greiner, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing
Ihre Anmeldung nimmt
Christine Schesch: Tel.: 08158 / 251-121 gerne bis zum 23. März 2001 entgegen.
Teilnahmebeitrag DM 70,-
Vollpension im EZ DM 91,-
Vollpension im DZ DM 81,-
Verpflegung
(o. Frühst.) DM 35,-
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| Daniel Cohn-Bendit,
Europaabgeordneter der Französischen Grünen |
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| Dr. Friedbert Pflüger,
Vorsitzender des Europaausschusses im Deutschen Bundestag |
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| Dr. Heiner Geißler |
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| Dr. Josef Joffe |
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Renaissance der Religionen
Zwischen Kulturkampf und Versöhnungsarbeit
Die Kirchen sehen sich in der Zeitenwende herausgefordert, ihre öffentliche Rolle in der Gesellschaft zu überprüfen und neu zu bestimmen. Es ist eine grundsätzliche Auseinandersetzung darüber zu führen, vor welchen Zukunftsaufgaben die Kirchen stehen. Welches kirchliche Selbstverständnis muss formuliert werden, um im Blick auf die vielfältigen Wandlungsprozesse im kommenden Jahrzehnt wegweisende Perspektiven geben zu können?
In der Tradition einer wieder zu entdeckenden protestantischen Disputationskultur laden die Evangelische Akademie Tutzing und die Bertelsmann Buch AG in der Gesprächsreihe "disputationes" zu einem Disput ein zwischen:
Dr. Heiner Geißler, MdB, Bundesminister a.D.
Dr. Josef Joffe, Herausgeber und Chefredakteur "Die ZEIT"
Gesprächsleitung:
Dr. Friedemann Greiner, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing
SONNTAG, 18. Februar 2001, 11.30 Uhr
in der Erlöserkirche an der Münchner Freiheit.
Der Eintritt ist frei !
Nähere Informationen erhalten Sie hier:
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Orientierung für die Zukunft
Bildung im Wettbewerb
Zu diesem Thema veranstaltet die Evangelische Akademie Tutzing und die Alfred Herrhausen Gesellschaft für internationalen Dialog ein Abendforum, das am 15. Februar 2001, um 18.00 Uhr, im Tutzinger Schloss stattfinden wird.
Begrüßung: Dr. Friedemann Greiner, Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing
Einführung: Dr. Rolf-E. Breuer, Sprecher des Vorstands der Deutschen Bank AG
Es sprechen:
Wolfgang Clement, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
Dr. Edmund Stoiber, Ministerpräsident des Freistaates Bayern
An der Veranstaltung nehmen geladene Gäste teil. Über die Ergebnisse der Disputation werden wir Sie auf unserer homepage informieren.
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| Dr. Edmund Stoiber,
Ministerpräsident des Freistaates Bayern |
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| Wolfgang Clement, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen |
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| Bundeskanzler Gerhard Schröder und Akademiedirektor Friedemann Greiner |
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Bundeskanzler zu Gast in Tutzing
Gerhard Schröder hielt Festrede auf dem Jahresempfang der Akademie
Einen Termin bei der bayerischen SPD musste Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) aus Zeitgründen platzen lassen, seinen kurz danach terminierten Auftritt beim Jahresempfang der Evangelischen Akademie Tutzing wollte er sich aber nicht nehmen lassen.
Der Kanzler hatte viel Lob für die Akademie übrig. Als "geistiges Zentrum der Landeskirche" und als Forum für den Dialog zwischen verschiedenen Kulturen, Religionen, gesellschaftlichen Gruppen und politischen Positionen sei sie eine "besonders renommierte Adresse mit fast schon legendärem Ruf". Offenbar gelinge der politische und gesellschaftliche, möglicherweise auch der herrschaftsfreie Diskurs in der Gegend am Starnberger See besser als anderswo, so Schröder.
Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) erklärte, die Akademie habe mit der Förderung des religiösen und gesellschaftspolitischen Dialogs "beachtliche Zeichen" gesetzt. Der Minister würdigte die hohe Qualität der Akademiearbeit, die insbesondere von Fairness und Toleranz geprägt sei.
Landesbischof Johannes Friedrich bezeichnet die Tutzinger Akademie als einen "herausragenden Ort der politischen Kultur in Deutschland".
Akademiedirektor Friedemann Greiner zufolge fanden im vergangenen Jahr 264 Veranstaltungen, Tagungen und Gasttagungen statt, durch die über 22.000 Menschen erreicht wurden.
(epd, Nr. 04 / 18.01.01)
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