Klimawandel und Energiewende

Der Politische Club beriet über die Energieversorgung der Zukunft

Über den Klimawandel und die notwendige Energiewende wurde auf der Herbsttagung des Politischen Clubs lebhaft diskutiert.
Der frühere Bundesfinanzminister Hans Eichel skizzierte in seinem Eingangsstatement die gegenwärtige Situation: Angesichts der drohenden Folgen des Klimawandels sind wir zu einer Energiewende gezwungen, zu einem Neudenken, wie wir Energie gewinnen, nutzen und mit ihr umgehen. Im wörtlichen Sinne - so Eichel - geht es dabei ums Überleben.
Angesichts der Wirtschaftskrise bei den Mitteln zu sparen, die dem Klimawandel entgegenwirken sollen, wäre "die größtmögliche Dummheit", betonte Eichel.

Mehr darüber in der kommenden Ausgabe der "Tutzinger Blätter".

Einige Power-Point-Präsentationen der Referenten erhalten Sie hier.

Der Leiter des Politischen Clubs, Bundesminister a.D. Hans Eichel (li.), im Gespräch mit dem EU-Kommissar für Energie, Andris Piebalgs.



Paradigmenwechsel durch Nanoforschung?

Das Tutzinger Forum Wissenschaft befasste sich Ende Januar diesen Jahres mit den neuesten Erkenntnissen auf dem Gebiet der Nano-Forschung.

Die Ergebnisse dieser Tagung hat BR-alpha in 18 Sendungen festgehalten, die jetzt im August und September ausgestrahlt werden.

Den vollständigen Sendeplan erhalten Sie hier als download:

Mehr...




Bundesminister a.D. Hans Eichel begrüßt den ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments, Klaus Hänsch.
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble plädierte dafür, das die EU-Bürger künftig ihren europäischen Präsidenten selbst wählen können sollten. 
Selbstbehauptung Europas

Sommertagung des Politischen Clubs

Hat Europa in der jetzigen Krise der Finanzmärkte und der Weltwirtschaft seine Handlungsfähigkeit bewiesen oder hat es versagt? Brauchen wir eine stärkere und demokratischere Europäische Union, damit Europa sich in der Welt behaupten kann?

Auf der von Bundesminister a.D. Hans Eichel geleiteten Sommertagung des Politischen Clubs stellen sich führende EU-Politiker der Diskussion.

Wie es um die Selbstbehauptung Europas in der Welt bestellt ist, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe der Tutzinger Blätter.




Kinderschutz fängt bei den Eltern an

Allein in Deutschland leben drei Millionen Kinder unterhalb der Armutsgrenze - Tendenz steigend. Im Jahr 2005 gab es hierzulande 17.000 Fälle von Kindesmissbrauch und 160.000 registrierte Fälle schwerer körperlicher Misshandlung.

Die Kooperationstagung der Evangelischen Akademie Tutzing mit der Peter-Maffay-Stiftung hatte es sich zum Ziel gesetzt, die Lebensumstände der Schwächsten in unserer Gesellschaft zu verbessern.
Zahlreiche Prominente unterstützten dieses Projekt, darunter Familienministerin Ursula von der Leyen, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, ZDF-Intendant Markus Schächter, Außenminister Franbk-Walter Steinmeier und Bischof Wolfgang Huber sowie Künstler wie Katja Ebstein und Michael Roll oder Fernsehmoderator Frank Elstner.

Wir berichten in der kommenden Ausgabe der Tutzinger Blätter.

ZDF-Intendant Markus Schächter, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, Akademiedirektor Friedemann Greiner und Peter Maffay.
Auch sie unterstützten das Projekt: Fernsehmoderator Frank Elstner und die Schlagersängerin Katja Ebstein. 

"Ins Elend hinein geborene Kinder verkümmern von Anfang an", bekundete die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.
"Wir werden Kinderarmut nur dann wirksam bekämpfen, wenn wir den Eltern zu einem besseren Einkommen verhelfen", stellte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier fest. 




Die Lebensumstände für Kinder sollen besser werden

Unter dem Titel "Begegnungen - Schutzräume für Kinder" werden die Evangelische Akademie Tutzing und die Peter-Maffay-Stiftung am 19. Mai 2009 ein gemeinsames Symposium durchführen, mit dem die Veranstalter weltweit ein Umdenken zu Gunsten von Kindern anregen wollen.

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen haben die Schirmherrschaft über dieses Projekt übernommen. Als Referenten werden ZDF-Intendant Markus Schächter sowie Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und der EKD-Ratsvorsitzende Bischof Wolfgang Huber reden.

Das Symposium wird mit einem Live-Konzert beschlossen werden. Mit von der Partie sind Wolfgang Niedecken, Frontmann der Köln-Rocker BAP, Heinz-Rudolf Kunze, Bettina Wagner und natürlich Maffay mit Band.

Näheres in der kommenden Ausgabe der Tutzinger Blätter.

Mehr Schutzräume für Kinder fordern Akademiedirektor Friedemann Greiner, Peter Maffay und Professor Hans Georg Näder (v.l.).



Bundesminister a.D. Hans Eichel und Akademiedirektor Friedemann Greiner im Münchner Presseclub vor den Journalisten.
Bundesfinanzminister a.D. Hans Eichel ist neuer Leiter des Politischen Clubs

Der ehemalige Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) ist neuer Leiter des Politischen Clubs der Evangelischen Akademie Tutzing. "Die Akademie genießt einen ausgezeichneten Ruf, das Amt ist daher eine ehrenvolle Aufgabe für mich", erklärte Eichel im Münchner Presseclub. Er tritt damit die Nachfolge von Theo Waigel (CSU) an, der turnusmäßig nach drei Jahren aus dem Amt schied.

Als Finanzexperte sei Eichel in Zeiten der globalen Wirtschaftskrise eine hervorragende Besetzung, sagte Akademiedirektor Friedemann Greiner. Als ehemaliger Bundesminister verfüge der Protestant Hans Eichel über deutsche und internationale Netzwerke und könne daher hochkarätige Referenten für die politischen Tagungen gewinnen.

Mehr über den neuen Leiter des Politischen Clubs in der kommenden Ausgabe der Tutzinger Blätter.




Tutzinger Kinderakademie befasste sich mit dem Klima

Klimaanlage, Klimaschutz, Klimagipfel, Klimaerwärmung ... Ein Begriff in aller Munde – doch was verbirgt sich dahinter?

"Kinder wandeln Klima" - unter diesem Motto beschäftigten sich Kinder in der Evangelischen Akademie Tutzing mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels. Vorträge und Spiele zeigten verschiedene Aspekte wie Klimagerechtigkeit und Energiesparen auf.

Am Ende der Tagung entwickelten die bislang jüngsten Tagungsgäste der Akademie Projekte für die Schule und den eigenen Alltag. Kooperationspartner war die Initiative "Plant for the Planet", die schließlich die Kinder zu Klimabotschaftern auszeichnete.

Mehr darüber in der kommenden Ausgabe der "Tutzinger Blätter".

Unter fachkundiger Anleitung erarbeiteten die Kinder, was sie zum Schutz des Klimas alles tun können.
Abschließend wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen auf Flipcharts präsentiert. 



Akademiedirektor Friedemann Greiner überreichte Theo Waigel ein Präsent.
Verabschiedung von Bundesminister a.D. Dr. Theo Waigel

"Drei Jahre und ein bisschen mehr" hat der ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel den Politischen Club geleitet. In einer Feierstunde verabschiedete Akademiedirektor Friedemann Greiner den CSU-Politiker, in dessen Amtsperiode der Politische Club besondere Erfolge feiern konnte.

Näheres hierzu in der nächsten Ausgabe der Tutzinger Blätter.




Schafft Ethik Wachstum?

Frühjahrstagung des Politischen Clubs

Die weltweite Finanzkrise hat deutlich werden lassen, dass der Markt nicht sich selbst überlassen werden darf, sondern Regeln braucht und dazu eine Aufsichtsbehörde, die über die weltweite Einhaltung der Regeln wacht.

Den Banken drohen weitere Milliardenabschreibungen, die Angst vor einer systemischen Krise greift um sich, die unsere wirtschaftliche und soziale Ordnung erschüttern könnte.

Auf der Frühjahrstagung des Politischen Clubs diskutierten Politiker, Banker und Wirtschaftsfachleute über Regeln auf den Finanzmärkten.

Den Vortrag von Dr. Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank AG, erhalten Sie hier.

BR-alpha sendet den Vortrag von Josef Ackermann am 18. April 09 um 22.30 Uhr und den Vortrag von Professor Udo di Fabio am 25. April 09, ebenfalls um 22.30 Uhr.

Über Profit und Moral, die Werte des Marktes und des Staates, diskutierten: Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank AG, Bundesminister a.D. Theo Waigel und Professor Udo Di Fabio, Richter des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe.
Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Andrea Nahles forderte: "Der Markt bedarf der politischen Ordnung." 



Professor Harald Lesch, Astrophysiker und Moderator der ZDF-Sendung "Abenteuer Forschung", erklärte, wie man Wissenschaft im Fernsehen spannend und verständlich vermittelt.
"Ich begreife Fernsehen als ein Medium der Bildung, das auch dazu da ist, Erkenntnis zu vermitteln und Orientierung in einer zunehmend komplexeren Welt zu bieten", bekundete Fernsehmoderator Gert Scobel (3sat). 
Vom Telekolleg zum Pisatest

Wissen und Bildung im Fernsehen

Bernoulli-Effekt, Relativitätstheorie oder Kunststoffrecycling: Bei solchen Themen schalten die Schüler im Unterricht in der Regel ab.
Anders jedoch, wenn Hendrik Hey ("Welt der Wunder"), Ranga Yogeshwar ("Quarks & Co."), Karsten Schwanke ("Abenteuer Wissen") oder Wigald Boning ("Clever") erklären, warum der Weltraum schwarz und Badeschaum immer weiß ist.

Auf den 28. Tutzinger Medientagen gingen bekannte Moderatoren, Redaktionsleiter und Produzenten der beliebtesten TV-Wissenssendungen der Frage nach, was das Fernsehen zur Bildung des Publikums beitragen kann?

Mehr darüber in der nächsten Ausgabe der "Tutzinger Blätter".




Diskussionsabend über Elly Ney

An der nationalsozialistischen Vergangenheit der berühmten Pianistin Elly Ney entzünden sich die Gemüter der Gemeinde Tutzing. Elly Ney, die in Tutzing ihre letzten Lebensjahre verbrachte, wurde von der Gemeinde für ihr künstlerisches Lebenswerk vielfach geehrt: mit der Ehrenbügerschaft, einer öffentlich aufgestellten Büste, einer nach ihr benannten Straße und mit einem Gemälde, das im Tutzinger Rathaus aufgehängt wurde.

Dieses Gemälde ließ der neue Bürgermeister Stephan Wanner mit Verweis auf die NS-Vergangenheit der Künstlerin abhängen. Die daraus resultierende Kontroverse erhielt bis heute ständig neue Nahrung.

Zur Versachlichung der Diskussion hatte die Evangelische Akademie Tutzing am Sonntag, den 25. Januar 2009, eine öffentliche Podiumsdiskussion durchgeführt, zu der alle an dieser Thematik interessierten Bürgerinnen und Bürger in das Tutzinger Schloss eingeladen wurden.

Die Podiumsdiskussion wurde von BR-alpha aufgezeichnet. Sendetermin ist:

Samstag, der 31.1.2009, 22.30 Uhr, BR-alpha (Denkzeit).

Sie diskutierten über den Fall Elly Ney: Professor Michael Brenner, Professor Siegfried Mauser, Akademiedirektor Dr. Friedemann Greiner, Professor Hans Maier sowie Schriftsteller Gert Heidenreich und Tutzings 1. Bürgermeister Dr. Stephan Wanner (v.li.)



Jahresempfang der Akademie 2009

Der Besuch von Ministerpräsident Horst Seehofer und das Zwiegespräch von Dirigent Mariss Jansons und Kritiker Joachim Kaiser bildeten die Höhepunkte des Jahresempfangs der Akademie.

Über den Jahresempfang berichten wir ausführlich in der kommenden Ausgabe der "Tutzinger Blätter".

Die Begrüßungsrede von Akademiedirektor Friedemann Greiner sowie das Grußwort des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und das Grußwort von Landesbischof Johannes Friedrich erhalten Sie hier:

Mehr...

Im blauen Salon: Karin Greiner, Horst Seehofer Friedemann Greiner, Mariss Jansons, Joachim Kaiser, Dorothea Friedrich und Bischof Johannes Friedrich (v.l.)
Vorgespräch: Akademiedirektor Friedemann Greiner, Landesbischof Johannes Friedrich und Ministerpräsident Horst Seehofer (v.l.).