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Aufgaben und Zielsetzung
Die Evangelische Akademie Tutzing ist eine Tagungs- und Studienstätte der Evangelisch-Lutherischen
Kirche in Bayern. Toleranz und christliche Verantwortung sind die Voraussetzungen ihrer Arbeit.
Die Aufgabe der Akademie ist es, Tagungen, Seminare und wissenschaftliche Kolloquien in Tutzing und
an anderen Orten Bayerns durchzuführen. Dabei will die Akademie weiter führende Einsichten ermöglichen
und der Meinungsbildung in der Öffentlichkeit dienen.
Gemäß dieser Aufgabenstellung verfolgt die Akademie das Ziel, durch die Begegnung verschiedener
Menschen und Gruppen unserer Gesellschaft das gegenseitige Verstehen zu fördern und Probleme bewusst
zu machen. Sie will Lösungsvorschläge zu gesellschaftlich relevanten Themen zur Diskussion stellen
und Lernprozesse in Gang setzen.
Das bedeutet ferner, dass die Akademie der Pluralität unserer Zeit in geistiger Freiheit gerecht zu
werden versucht.
Organisation und Mitarbeiterstab
Die Akademie wird von einem Direktor geleitet. Mit ihm zusammen gestalten sieben Studienleiterinnen
und Studienleiter die inhaltliche Tagungsarbeit zu den unterschiedlichen Themenkomplexen.
Im Sekretariats- sowie im Haus- und Küchenbereich sind mehr als vierzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
beschäftigt, die ebenfalls für den reibungslosen Ablauf der Tagungen verantwortlich zeichnen.
Ein Kuratorium von Persönlichkeiten aus Politik und Kirche, Wirtschaft, Forschung und Publizistik steht
dem Studienleiterteam beratend zur Seite und setzt sich für die Belange der Akademie ein.
Insgesamt können von den Studienleitern und der Akademieleitung ca. 90 Tagungen pro Jahr organisiert und
durchgeführt werden. Dabei registriert die Akademie etwa 12.000 Tagungsteilnehmer pro Jahr.
Die Realisierung ihrer vielfältigen Aufgaben finanziert die Akademie überwiegend aus Kirchensteuermitteln
sowie Teilnehmergebühren und Zuschüssen Dritter. |
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